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5:1 in Ingolstadt: Die Ice Tigers triumphieren im Derby

Nürnbergs Kufencracks landen einen deutlichen Auswärtserfolg - 15.09.2019 20:29 Uhr

Da hat man doch gut lachen! Die Ice Tigers feiern in Ingolstadt ihren ersten Saisonsieg (Archivbild) © .


 In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Thomas Sabo Ice Tigers am zweiten Spieltag den ersten Saisonsieg eingefahren. Beim ERC Ingolstadt, der nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung inne hatte, setzten sich die Nürnberger mit 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) durch.

Keine Plauderstunde 

Für ein paar nette Worte würde er vor der Partie keine Zeit haben, so Kurt Kleinendorsts Ankündigung. Auch wenn Ingolstadt der einzige Klub ist, den er in der DEL coachte, bevor er in diesem Jahr aus Nordamerika zurückkehrte und in Nürnberg unterschrieb. Er wolle nicht, dass seine Spieler vorher mit ihren Gegnern plaudern, hatte der Trainer der Ice Tigers noch vor dem ersten Saisonspiel gesagt. Er halte sich an das, was er vorgebe, hatte er nach dem 1:4-Saisonauftakt gegen Mannheim geäußert. Ein Plausch sei in Ingolstadt natürlich nicht ausgeschlossen, aber eben erst nach der Partie.

In diese hatte er seine Mannschaft mit zwei Veränderungen geschickt. Von den Verletzten kehrte keiner zurück, dafür tauschten die Mittelstürmer Andreas Eder und Will Acton die Reihen. Moritz Wirth verteidigte zunächst mit Tim Bender. Im Spielverlauf änderte sich das jedoch wieder. Im Vergleich zur Niederlage zum Auftakt forcierten die Ice Tigers das Tempo nicht in exakt dem Ausmaß  wie beim Heimspiel - auf gegnerischem Eis aber nachvollziehbar. Schnell war Nürnberg trotzdem unterwegs. Dieses Mal auch beim Toreschießen: Oliver Mebus in Überzahl (4.) und Austin Cangelosi mit seinem ersten DEL-Treffer (5.) rüttelten am Selbstvertrauen der Ingolstädter, die noch im ersten Spiel mit einem 10:4-Sieg in Schwenningen die Tabellenspitze erstürmt hatten. Für den Doppelschlag zum 2:0 brauchte Nürnberg nur 45 Sekunden.

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Frage 4/10:

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Frage 7/10:

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Frage 8/10:

Der aktuelle Trainer Kurt Kleinendorst war als Spieler schon einmal bei welchem fränkischen Verein?

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Frage 9/10:

Wie alt war Yasin Ehliz bei seinem DEL-Debüt?

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Frage 10/10:

Warum werfen die Fans ab und zu Kuscheltiere auf das Eis?

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Als Kris Foucault Tim Bender mit einer feinen Bewegung verlud und dann mit der Rückhand nur knapp verzog, war Ingolstadt dem Anschluss nahe (11.). Daniel Fischbuch vergrößerte den Abstand stattdessen nur kurz darauf zum 3:0 (12.). Die Sicherheit im Abschluss setzte sich zu Beginn des zweiten Drittels fort. Mit dem ersten Schuss nach der ersten Pause erhöhte Brandon Buck auf 4:0 für die Ice Tigers (21.). Ingolstadt antwortete nun in Person von Matthew Bailey. Sein Direktschuss führte zum ersten Treffer der Gastgeber. Ingolstadt verlieh das Schwung und neuen Mut, der sich im zweiten Durchgang in mehren Chancen und einem Übergewicht ausdrückte, das aber zu keinem weiteren Treffer bis zur zweiten Pause reichte. Seinen Anteil daran hatte Niklas Treutle im Kasten der Nürnberger, der gegen Foucault spektakulär rettete (24.) und auch sonst immer da war, wenn nötig.

Brown hat das letzte Wort 

Noch am Freitag hatten die Ice Tigers einige ihrer vielen Gelegenheiten liegengelassen, ein Grund, weswegen sie Mannheim unterlagen. In Ingolstadt machte die Kälte vor dem Kasten, die Konsequenz im Ausnutzen der Chancen sich bezahlt. Die Führung aus dem ersten Drittel gab Sicherheit. Nürnberg verteidigte die Führung im Schlussdrittel erfolgreich. Chris Brown setzte in Überzahl durch seinen zweiten Treffer im zweiten Spiel noch das 5:1 drauf (52.).

Ingolstadt:
J. Reimer – Edwards, Sullivan; Friesen, Wagner; S. Schütz, Jobke; Pruden – Detsch, Wohlgemuth, Mashinter; Simpson, Olson, Bailey; Foucalt, Smith, Collins; Elsner, Olver, D'Amigo
Nürnberg: 
Treutle – Summers, Festerling; Schulze, Mebus; Bender, Wirth – Brown, Buck, Fischbuch; P. Reimer, Eder, Schwartz; Cangelosi, Acton, Alanov; Bassen, Ramoser
SR: Rohatsch/M. Schütz  
Zuschauer: 3650
Strafminuten: 8 – 8 (Bassen 4, Buck, Brown je 2)
Tore:
0:1 Mebus (03:45/5-4), 0:2 Cangelosi (04:30), 0:3 Fischbuch (11:47), 0:4 Buck (20:15), 1:4 Bailey (20:51), 1:5 Brown (51:27/5-4).

 

Florian Jennemann

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