Freitag, 15.11.2019

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66:69! Bambergs Siegesserie reißt im Spitzenspiel

Oberfranken kassiert unglückliche Heimniederlage gegen Berlin - 31.03.2019 20:21 Uhr

Bambergs Cliff Alexander war mit seinen 15 Punkten bester Werfer der Franken. Zum Sieg reicht es gegen die Hauptstädter aber dennoch nicht. © Sportfoto Zink / HMI


Die Neuauflage des Pokalfinales bot den Zuschauern eine erste Halbzeit, in der beide Mannschaften starke Phasen hatten. Die Hausherren kamen zunächst sehr gut aus den Startlöchern und dominierten das erste Viertel nach Belieben. Defensiv zeigten die Oberfranken eine exzellente Vorstellung und ließen die Berliner nicht zur Entfaltung kommen. Im Angriff ließen die Brose-Boys den Ball sehr gut durch die eigenen Reihen laufen und erspielten sich bereits bis zum Ende des ersten Viertels eine 20:9-Führung. Diese konnte man bis Mitte des zweiten Abschnitts noch konstant halten (25:15).

Berlin kommt mit 14:0-Run zurück

Danach allerdings verloren die Bamberger vollkommen ihren Rhythmus und wichen stark von ihrem bisherigen Gameplan ab. Auf der Gegenseite zog Berlin defensiv deutlich an und fand auch im Angriff langsam in einen Flow - und wie. Ein 14:0-Run der Albatrosse, denen man bis hierhin ihre neuntägige Spielpause anmerkte, stellte den Spielverlauf bis hierhin komplett auf den Kopf und brachte die Gäste mit 29:25 in Front. Bis zum Halbzeitpfiff fingen sich die Perego-Jungs nach einer Auszeit wieder etwas und gestalteten die restlichen drei Minuten ausgeglichen - zur Pause stand ein leistungsgerechtes 33:33 auf dem Anzeigenwürfel.

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Pokal-Revanche: Bamberg unterliegt Alba Berlin

Es war zumindest ein kleiner Trost für Alba Berlin, als man mit 69:66 gegen Brose Bamberg gewinnen konnte. Gerade da es gegen eine Bamberger Mannschaft ging, die zuvor zwölfmal unbesiegt blieb.


Auch der zweite Durchgang sollte nichts für schwache Nerven werden. Über die komplette Spielzeit hinweg lieferten sich beide Mannschaften ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich keine Seite mit mehr als vier Zähler absetzen konnte. Bamberg musste dabei mit dem Handicap leben, dass Nikos Zisis - Bambergs Held im Pokalfinale - krankheitsbedingt nicht weiterspielen konnte. Da auch Tyrese Rice offensiv fast einem Totalausfall glich, musste der Rest der Bamberger alles in die Waagschale werfen.

Wildes Spiel von Brose und Alba

Je weiter das Spiel fortschritt, desto wilder wurden dann auch die Aktionen beider Teams, wobei Berlin - angeführt von Peyton Siva - etwas abgeklärter wirkte. Und dennoch ging es mit einem knappen 64:66 aus Bamberger Sicht in die finalen zwei Minuten. In diesen 120 Sekunden hatte beide Mannschaften mehrere Möglichkeiten, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Anders als noch vor sechs Wochen im Pokalfinale waren es aber heute die Berliner, die das bessere Ende für sich hatten. 30,2 Sekunden netzte Martin Hermannsson den Floater zum vorentscheidenden 68:64 ein. Ricky Hickman versuchte seine Farben per Korbleger noch im Spiel zu halten, doch Hermannsson mit einem Freiwurf zum 69:66 machte den Deckel drauf - Brose verdaddelte in den letzten 11,8 Sekunden den Ball.

Brose Bamberg: Alexander (15 Punkte), Hickman (12), Taylor (8), Harris (7), Rubit (6), Rice (5), Heckmann (5), Olinde (3), Stuckey (3), Zisis (2), Schmidt, Kulboka
Alba Berlin: Nnoko (12), Thiemann (11), Siva (9), Giffey (8), Hermannsson (8), Walton (6), Saibou (6), Sikma (4), Ogbe (3), Giedraitis (2), Schneider

Benjamin Strüh E-Mail

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