Donnerstag, 25.04.2019

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78:71! Bamberg schließt CL-Hauptrunde mit Sieg ab

Duell mit tschechischem Serienmeister Nymburk: Rubit bester Werfer bei Brose - 06.02.2019 23:21 Uhr

In dieser für Bamberg sportlich bedeutungslosen Partie verordnete Headcoach Federico Perego Tyrese Rice eine Pause. Ohne seinen Antreiber kam Brose aber zunächst nicht so richtig in Schwung - im Gegensatz zu Nymburk. Die Gäte aus Tschechien legten vor allem in Person von Vojtech Hruban sehr gut los und erspielten sich eine frühe Führung.

Aus guter Defense folgt Offensivrhythmus

Vor den eigenen Fans wollten sich die Hausherren dann aber doch nicht so einfach geschlagen geben und hingen sich so ab Mitte des ersten Viertels mehr rein. Diese Leistungssteigerung konnte man zuerst defensiv erkennen, da man es fortan immer häufiger schaffte, Nymburks Basketballer am Scoren zu hindern. Nach und nach stellte sich dann auch ein besserer Offensivrhythmus ein.

Da man den Tschechen durch Ballverluste und verpasste Defensivrebounds aber immer wieder Möglichkeiten einräumte, entwickelte sich zwar eine spannende, aber keine hochklassige Partie. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnte der neunfache deutsche Meister auch seine offensiven Qualitäten besser in die Waagschale werden und lag so nach 20 Minuten doch noch komfortabel in Front (46:36).

Viel Kampf und Krampf

Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung des 14. Spieltages qualitativ nicht besser. Beide Teams legten zunächst einen kompletten Kaltstart hin und produzierten in den ersten gut drei Minuten Ballverluste und Fehlwürfe en massé. Erst ab der 23. Spielminute fanden beide Seiten wieder so etwas wie Offensivfluss, wobei die Bamberger nach wie vor große Schwierigkeiten mit der tschechischen Verteidigungsvariante, wo fast immer der Gegenspieler übergeben wurde, hatten.

Auf der Gegenseite investierten die Brose-Boys aber auch sehr viel in die Defense und erlaubten den Gästen aus der mittelböhmischen Region kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Einzig Vojtech Hruban und mit Abstrichen Eugene Lawrence setzten sich beständig zur Wehr und sorgten fast im Alleingang dafür, dass Bamberg seinen Vorsprung zwar einigermaflen konstant halten, aber nicht weiter ausbauen konnte.

Nymburk kommt zurück

Über weite Strecken der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie vor sich hin, doch während Bamberg scheinbar schon längst im Verwaltungsmodus verweilte, ergab sich Nymburk noch nicht in sein Schicksal. Langsam aber stetig arbeiteten sich die Tschechen ins Spiel zurück und waren 5:11 Minuten vor dem Ende plötzlich wieder auf vier Zähler (59:63) dran.

Näher ließen Nikos Zisis & Co. ihr Gegenüber aber nicht mehr herankommen. Der Grieche selbst, Augustine Rubit und Ricky Hickman spielten in der Crunchtime ihre Euroleague-Erfahrung aus und sicherten sich den Sieg. Brose Bamberg holt sich zum Hauptrundenabschluss ein 78:71.

Brose Bamberg: Rubit (13 Punkte), Zisis (11), Olinde (8), Hickman (8), Heckmann (8), Harris (8), Kulboka (6), Alexander (6), Taylor (4), Stuckey (3), Schmidt (3), CEZ Nymburk: Hruban (25), Lawrence (11), Davis (9), Bohacik (8), Wright (7), Benda (5), Pumprla (3), Nyers (1), Peterka, Vyoral 

Benjamin Strüh

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