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Ab an die Förde! Wer verteidigt für Fürth in Kiel?

Wiedergenesener Maloca könnte für die Weiß-Grünen beginnen - 17.02.2019 12:02 Uhr

Mario Maloca darf wieder eingreifen. So resolut wie gegen Ingolstadt wäre das für Fürth in Kiel aber ein Nachteil. © Sportfoto Zink / DaMa


Ein Selbstläufer wäre ein Einsatz Malocas entgegen allen Erwartungen dann aber auch beileibe nicht, das bemühte sich der neue Trainer Stefan Leitl am Freitag festzustellen. Immerhin hätte das den Auftritt des Fürther Abwehr-Duos Marco Caligiuri und Richard Magyar beim 1:0-Sieg über Duisburg abgewertet. "Die beiden haben das richtig gut gemacht und sind sehr gut gestanden", wollte sich Leitl vor dem Abschlusstraining nicht auf seine Startformation festlegen: "Mario ist eine Option." Kapitän Caligiuri dürfte ohnehin gesetzt sein, als Wackelkandidat gilt aber Magyar.

Der Schwede hatte gegen Duisburg in einer Szene seinen Gegenspieler aus den Augen verloren und konnte obendrein in der Spieleröffnung keine Pluspunkte sammeln. Just in dem Punkt hat auch Mario Maloca Defizite, allerdings gilt er als konsequenterer Zweikämpfer. Zuletzt übertrieb es der eisenharte Kroate allerdings und sah im Spiel gegen Ingolstadt in der Endphase nach einer wilden Grätsche die Rote Karte.

 

"Es gibt keinen Klärungsbedarf" 

Zwei Spiele Sperre brummte ihm das Schiedsgericht daraufhin auf. "Es gibt aber keinen Klärungsbedarf", stellte Leitl klar. Er will nach vorne blicken, in jeder Hinsicht: "Es geht nur darum, das Spiel zu verinnerlichen, was ich künftig erwarte. Es geht nicht darum, in der Vergangenheit rumzukramen."

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Spannend dürfte daneben sein, wie Sebastian Ernst seine Rolle im von Leitl eingeführten 4-1-4-1-System interpretiert. Der wieselflinke Mittelfeldspieler hatte beim Heimsieg gegen die Westdeutschen den Ball weit weniger häufig am Fuß als in den vorangegangenen Partien. Das war auffällig, stellt aber kein Problem dar, findet Leitl. Im Gegenteil. Er sieht die neue Position für den Offensiv-Allrounder als Chance. "So können wir die Stärken von Sebastian besser fördern", glaubt der Coach. "Er ist ein sehr kreativer Spieler mit guten Lösungen im Eins gegen Eins. So ist er näher am Strafraum und kann besser zum Abschluss kommen." Auch das wird am Sonntag in Kiel auf dem Prüfstand stehen.

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Florian Pöhlmann

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