Viktoria Fürth startet in die Bayernliga-Saison

Alarm bei den Sportkeglern: Einige Klubs haben sich aufgelöst

8.9.2021, 09:28 Uhr
Nach einem Jahr, in dem die Kugeln still standen, kommt am Wochenende wieder Bewegung in die hiesigen Kegelbahnen - hier ein Bild aus Eibach.

Nach einem Jahr, in dem die Kugeln still standen, kommt am Wochenende wieder Bewegung in die hiesigen Kegelbahnen - hier ein Bild aus Eibach. © Sportfoto Zink / DaMa, NN

Nachdem im November 2020 der Spielbetrieb bei den Sportkeglern eingestellt wurde, startet der Bayerische Sportkegler- und Bowlingverband nach zehn Monaten nun einen neuen Versuch. Am 11./12. September starten die bayerischen Kegelklubs mit dem Ligabetrieb.

Die Saison 2021/22 soll, so die Vorstellung des Verbands, "so normal wie möglich" ablaufen.


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Um das zu erreichen, ist die Einhaltung der 3-G-Regel ab einer Inzidenz von 35 auch bei den Keglern eine wichtige Voraussetzung. Die Einteilung der Ligen hat sich gegenüber dem vergangenen Startversuch im Oktober 2020 nicht verändert.

Allerdings hat sich doch die eine und andere Mannschaft vom Spielbetrieb verabschiedet. Ja, sogar ganze Klubs sind verschwunden. Doch die meisten Kegler können es kaum erwarten, dass es wieder losgeht, berichtet Uwe Fleischmann, Vorsitzender des 1. SKK Viktoria Fürth. Seit Wochen wird fleißig trainiert. "Man will sich endlich wieder im Wettkampf mit anderen messen."

SKK Kleeblatt Burgfarrnbach erstmals in der BOL

Von den Klubs im Keglerkreis Fürth haben sich die Frauen von Kleeblatt Burgfarrnbach von der Landesebene verabschiedet und gehen nun in der Bezirksoberliga an den Start. Dagegen spielen die Frauen vom KC Weiherhof wie vor der Pandemie in der Bayernliga Nord und auch die Frauen von Comet Langenzenn treten wieder in der Landesliga Mitte an. Bei den Männern spielen der KC Weiherhof und BWH Langenzenn weiterhin in der Landesliga Mitte, während Viktoria Fürth als Wiederaufsteiger aus der Saison 2019/20 zurück in der Bayernliga Nord ist.

Die Ausgangslage ist für die Viktoria diesmal allerdings etwas anders als sie im Vorjahr gewesen wäre. In der abgebrochenen Vorsaison hätte es keine Absteiger gegeben, was für einen Aufsteiger sicher von Vorteil gewesen wäre. Man hätte ein Jahr Zeit gehabt, unter anderem Nachwuchsspieler ohne großen Leistungsdruck Erfahrung sammeln zu lassen.

Doch nun zählt von Beginn an jeder Punkt. "Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt", schätzt Fleischmann die Situation realistisch ein. "Trotz der langen Corona-Pause haben wir glücklicherweise keine Abgänge zu verzeichnen, aber man kann derzeit nur schwer einschätzen, wo man leistungsmäßig steht. Auch weiß man nicht, wie die anderen Mannschaften in der Liga bisher durch die Pandemie gekommen sind." Wichtig für alle, egal ob Mannschaft, Verantwortliche oder Fans, ist aber in erster Linie, dass es endlich wieder losgeht.


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Während alle anderen Teams aus dem Kreis Fürth auf Landesebene erst am Wochenende 18./19. September in die Saison starten, bestreitet die Viktoria bereits an diesem Samstag, 11. September, ihr erstes Spiel. Gast in der Dambach-Arena an der Coubertinstraße ist der Polizei SV Bamberg. Spielbeginn ist um 12 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen. Es gilt auch für sie die 3-G-Regel. Ohne Nachweis erhält man keinen Zutritt.

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