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Alle sind fit: SpVgg Greuther Fürth mit frischem Schwung

Vor dem Spiel gegen Regensburg: Länderspielpause tat den Fürthern gut - 19.11.2020 17:04 Uhr

Willkommen zurück: Fürths Coach Stefan Leitl (links) begrüßte einen euphorisierten David Raum nach der Rückkehr des Linksverteidigers von der U21 des Deutschen Fußball-Bundes.

19.11.2020 © Sportfoto Zink / Melanie Zink, NNZ


Es war eine der letzten Gelegenheiten, um nochmal den Kopf freizubekommen, etwas durchzuschnaufen, sich zu erholen. Lücken sind rar in der Saison 2020/2021, und so durften die Profis der Spielvereinigung Greuther Fürth sich am vergangenen Wochenende etwas regenerieren. Am Dienstag nahm Coach Stefan Leitl mit seinem Team dann wieder das Training und damit die Vorbereitung auf das Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SSV Jahn Regensburg auf.

Auch Berggreen wieder mit dabei

Leitl hat alle Spieler zur Verfügung, was auch Emil Berggreen mit einschließt. Der Däne ist von seiner Reha in Regensburg zurück. Noch absolviert der Stürmer nicht die vollen Einheiten mit seinen neuen Kollegen, noch arbeitet er auch individuell, weil er nach seinen Fortschritten langsam an das Team herangeführt werden soll.

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„Ich hoffe, dass das auch für die kommenden Wochen so bleibt“, sagt Leitl hinsichtlich des vollen Kaders. Denn mangels Lücken im Spielplan wird er eine breite Auswahl gut brauchen können. Auch deswegen reiste Havard Nielsen trotz einer Anfrage nicht zum norwegischen Nationalteam. Wegen muskulärer Probleme musste er sich ebenfalls eine Woche lang individuell wieder in Form bringen, ehe es in das freie Wochenende ging. „Wir werden jeden Spieler in den kommenden Wochen brauchen“, betont Leitl vor dem Treffen mit dem Jahn.

Zwei Teams mit ähnlicher Philosophie

Regensburg sieht Fürths Coach als große Herausforderung, ohnehin gelten die Oberpfälzer als unbequemer Gegner in der zweiten Liga. „Sie spielen sehr aggressiv gegen den Ball und sie haben ein gutes Pressing. Da geht es um Nuancen“, prophezeit der 43-Jährige. „Beide Mannschaften haben eine ähnliche Philosophie im Spiel gegen den Ball“.

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Fürths Abiama brilliert im Testspiel: Kleeblatt schlägt Aue mit 3:1

In der Länderspielpause hat das Kleeblatt auch im Testspiel einmal mehr gezeigt, dass die Leitl-Truppe gut drauf ist: Gegen den FC Erzgebirge Aue konnte sich die SpVgg Greuther Fürth auf neutralem Rasen im oberfränkischen Bamberg einen 3:1-Sieg sichern, bei dem vor allem Dickson Abiama mit zwei Treffern auf sich aufmerksam machte.


Wer wacher und schneller ist, hat da gute Chancen, den Gegner zu überlisten. Wer nicht schnell genug schaltet, läuft Gefahr hinterherlaufen zu müssen. Hilfreich sein, kann in so einem Fall frischer Schwung. Wie der, mit dem David Raum und Paul Jaeckel von der U21 zurückkamen. Nachdem ihre Debüts Anfang Oktober ausfielen, weil sie sich in Quarantäne begeben mussten, durften die beiden Fürther im Team von U21-Bundestrainer Stefan Kuntz. Beim 1:1 im Test gegen Slowenien spielten beide jeweils die erste Halbzeit, im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales am Dienstag verteidigte Raum bis zu seiner Auswechslung in der 60. Minute auf der linken Seite, Jaeckel beobachtete das gesamte Spiel von der Bank aus.

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„Sie waren euphorisiert und gut drauf nach ihrer Rückkehr“, berichtet Leitl. Auf beide, wie auch auf Jamie Leweling, der es unlängst in die U20 schaffte, sind sie stolz in Fürth. Zumal Raum und Jaeckel bei ihren Einsätzen zu gefallen wussten. Leitl freut es, dass sich der eingeschlagene Weg auszahlt, und die jungen Spieler in den Reihen der Fürther auf sich aufmerksam machen können, dass die Arbeit des gesamten Teams Beachtung findet.

Leitls Topbilanz gegen den Jahn

Auch seine persönliche Bilanz gegen Regensburg macht Eindruck, wobei der Kleeblatt-Coach das nicht überbewertet wissen möchte. Drei Siege hat Leitl als Fürther Trainer gegen Regensburg gefeiert, mit 5:0 Toren hat die Bilanz nicht den kleinsten Kratzer. „Wir haben keine Fehler gemacht, das waren alles enge Spiele“, betont Leitl, dass sich unter diesen Duellen kein eindeutiges findet.

Leitl erwähnt in diesem Zusammenhang nochmal die Schwere der Aufgabe. Seine Mannschaft müsse „in jedem Spiel an das Leistungsmaximum kommen, um zu bestehen“. Frische Beine und ein freier Kopf sind da sicher hilfreich.

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