Samstag, 07.12.2019

|

zum Thema

Alle Tickets weg: Volles Haus beim Frankenderby

Club und Kleeblatt treffen einmal mehr im Spiel des Jahres aufeinander - 06.11.2019 06:00 Uhr

Holger Schwiewagner, Geschäftsführer der Fußballabteilung der SpVgg Greuther Fürth, verkündete im Frankenfernsehen: "Wir sind ausverkauft, was uns zugegebenermaßen selber etwas überrascht hat, dass es schon Wochen vorher der Fall war. Das kennen wir in der Form aus den letzten Jahren nicht."

Bilderstrecke zum Thema

FCN feiert Derbysieg! Tore, Teuchert und ein nervenstarker Gjasula

Das 263. Frankenderby war eine muntere Angelegenheit. Großen Anteil daran hatte der Club, der vor dem 3:1 jenseits der Stadgrenze 38 Jahre nicht mehr im Ronhof gewonnen hatte. Mikael Ishak, der in acht Tagen zum fünften Mal für den FCN traf, eröffnete für die Gäste, Cedric Teuchert stockte auf. Doch dann trat Jurgen Gjasula zum Elfmeter an und gab das Fanal für einen Fürther Sturmlauf, den der Club-Kapitän erst in der Nachspielzeit stoppte. Doch sehen Sie selbst!


In der jüngeren Vergangenheit schien etwas Derby-Müdigkeit aufgekommen zu sein, einige zeigten sich auch genervt vom hohen Sicherheitsaufwand, der bei diesem Spiel mittlerweile betrieben wird. Schwiewagner aber denkt daran nicht: "In erster Linie ist es Vorfreude, weil wir jetzt mal ein Jahr Pause hatten. Jetzt ist es wieder auf Augenhöhe. Die Tabelle spricht momentan auch eine eindeutige Sprache zu unseren Gunsten. Und deswegen freuen wir uns auf den Vergleich in Fürth."

Er erwarte "kein schönes, aber ein sehr emotionales Spiel. Ich denke, dass unsere Spieler, auch wenn jetzt viele nicht aus der Region sind, diese Atmosphäre spüren werden. Es wird knistern im Ronhof. Das wird sich auf beide Mannschaften übertragen." 

Vizepräsident Volker Heißmann wiederum staunt über den großen Zuspruch beim Kartenvorverkauf, "das sind ja Verhältnisse wie in der Comödie". Doch gleich nach diesem Scherz fügt er ernst an: "Dass gegen Darmstadt so wenige Leute gekommen sind (8225, d. Red.), hat mich überrascht, das ist schon schade. Dabei spielen wir jetzt zu 80 Prozent guten Fußball."

Bilderstrecke zum Thema

(Stadt-)Grenzgänger: Sie waren für Club und Kleeblatt aktiv

Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth: zwei Vereine, zwischen denen sich die Franken meist schon in frühester Kindheit entscheiden müssen. Beide Klubs ins Herz zu schließen, gelingt nur den wenigsten. Wir stellen Akteure vor, die auf beiden Seiten der Stadtgrenze aktiv waren.


11

11 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport