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Alushi: "Leider hat der Schiri noch eine Minute draufgelegt"

Fünfminütige Nachspielzeit sorgte für Gesprächsstoff - 06.08.2016 18:45 Uhr

Neuzugang Enis Alushi jagt Dresdens Andreas "Lumpi" Lambertz. © Sportfoto Zink


Alois Schwartz: "So ein spätes Gegentor ist natürlich bitter. Wir hätten vorher ein zweites Tor machen können, dann hätten wir Ruhe gehabt. Ich finde, dass wir gut reingekommen sind und es gut gemacht haben. Bis auf den Lattenkopfball haben wir Dynamo weit vom Tor weggehalten. Dresden musste viel in die Breite spielen. Die Führung kurz vor der Pause war der Lohn für unsere Arbeit. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ein bisschen offener. Je länger es dauerte, desto mehr ging es hoch und runter. Dresden hat es bis zum Schluss versucht und sich am Ende noch belohnt. Fünf Minuten Nachspielzeit sind schon happig. Aber der Schiedsrichter wird seine Gründe gehabt haben."

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Durchschnitt gegen Dresden: Die FCN-Noten

Lange geführt, vieles richtig gemacht - doch dann kam die 94. Spielminute: Der 1. FC Nürnberg verspielt gegen Dynamo Dresden den ersten Auswärtsdreier der Saison spät. Bei den Noten gibt es nur eine geringe Spannbreite, der Durchschnitt regiert.


Tim Leibold: "Ich denke, wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu wenig investiert. Wir haben nur noch verteidigt und viel zu unkonzentriert nach vorne gespielt und haben uns immer mehr hinten reindrängen lassen. Das späte 1:1 ist natürlich ärgerlich, aber insgesamt ist der Punkt für Dynamo hochverdient. Die lange Nachspielzeit liegt im Ermessen des Schiedsrichters, deshalb müssen wir uns da an die eigene Nase fassen und die nächsten Spiele konsequenter angehen."


Enis Alushi: "Wir hätten das 1:0 irgendwie über die Zeit bringen müssen. Dass es nicht geklappt hat, ist natürlich bitter. Ich wusste, was hier auf uns zukommt. Wir haben den Kampf angenommen und leidenschaftlich gespielt, hätten allerdings unsere Kontersituationen besser ausspielen müssen. Das müssen wir uns ankreiden lassen. 94 Minuten haben wir es gut gemacht, leider hat der Schiri noch eine Minute draufgelegt."


Hanno Behrens: "Zum Schluss fehlte bei uns oft der letzte Pass, die letzte Präzision. Machst du das zweite Tor, nimmst du die drei Punkte mit. Dennoch sind wir gut gestanden, natürlich waren die langen Bälle schwer zu verteidigen. Am Ende können wir mit dem Punkt leben. Aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen."


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Rassiges Remis vor großer Kulisse: FCN punktet in Dresden

Da war mehr drin: Bis in die Nachspielzeit führte der 1. FC Nürnberg in Dresden mit 1:0, dann ließ Dynamos Testroet den Drei-Punkte-Traum platzen. Die Bilder eines tollen Fußball-Nachmittags.


Uwe Neuhaus: "Ich bin zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir waren zwar nicht fehlerfrei und haben uns zu Beginn zwei, drei katastrophale Ballverluste erlaubt, trotzdem hat mir unser Spiel gefallen. Wir haben mit Ruhe und Geduld Möglichkeiten herausgespielt, auch wenn es keine hundertprozentigen waren. Ich finde, die Mannschaft hat das 0:1 beeindruckend weggesteckt. Am Schluss haben wir alles nach vorne geworfen und uns den Ausgleich verdient."

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Unter Cluberern: "Der Ausgleich war lächerlich"

Lange sah es nach einem Auswärtssieg des 1. FC Nürnbergs in Dresden aus, doch kurz vor Schluss erzielte Pascal Testroet den Ausgleich für die Gastgeber. In der "Bowling World Nürnberg" zitterten viele Cluberer bis zum Schluss mit und waren anschließend sichtlich enttäuscht. Wir haben mit einigen FCN-Fans gesprochen.


 

psz, U.D.

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