A-Klasse Erlangen/Pegnitzgrund 3

SG Pinzberg/Gosberg: Das furiose fünfte Jahr

10.1.2022, 16:00 Uhr
Viel zu jubeln gab es beim Spitzenreiter der A-Klasse 3, der SG Pinzberg/Gosberg. Der lange Blonde hinten ist Jakob Förstel.
 

Viel zu jubeln gab es beim Spitzenreiter der A-Klasse 3, der SG Pinzberg/Gosberg. Der lange Blonde hinten ist Jakob Förstel.   © privat, NN

Es ist das fünfte Jahr der Spielgemeinschaft des DJK-TSV Pinzberg und des TSV Gosberg. Seit der Gründung steckt man in der A-Klasse fest, doch alles deutet darauf hin, dass es in dieser Spielzeit unter Trainerneuling Jakob Förstel endlich mit dem Aufstieg in die Kreisklasse klappen könnte.

Die Euphorie war groß bei der Spielgemeinschaft, denn vor der Saison stießen einige hochkarätige Neuzugänge zur Mannschaft, die nochmal einen deutlichen Qualitätsschub brachten. So kamen Keeper Jonas Harrer mit Landesliga-Erfahrung aus Baiersdorf oder Lorenzo Gallmetzer aus der Bezirksliga von Buckenhofen.

Eingebaut werden sollten die vielen Neuen von Trainerneuling Jakob Förstel, für den es die erste Station im Herrenbereich ist. Vorher war der 26-Jährige in der Jugendarbeit von Don Bosco Bamberg tätig. Sein Fazit nach der Hinrunde fällt positiv aus: „Wir haben unter den schwierigen Umständen wie unzählige Verletzungen von Stammspielern und der kurzen Vorbereitung bis auf das Spiel in Ebermannstadt eine sehr ordentliche Hinrunde gespielt.“

Ein wahrer Traumstart

Direkt zum Start legte die SG eine beeindruckende Serie hin, aus den ersten elf Spielen gab es zehn Siege und nur ein Remis. Somit setzte man sich direkt von der Konkurrenz ab, und es schien ein richtiger Durchmarsch zu werden. Dann aber gab es einen kleinen Dämpfer durch eine 0:2-Niederlage bei der Ebermannstädter Reserve, den man aber mit drei Siegen im Anschluss eindrucksvoll wegsteckte.

So thront man zur Winterpause natürlich auf Tabellenplatz eins der A-Klasse Erlangen/Pegnitzgrund 3, und der Abstand zum Dritten aus Neideck-Muggendorf beträgt schon zehn Punkte. Einzig Dürrbrunn kann einigermaßen schritthalten und hat bei einem Spiel mehr einen Zähler Rückstand. „Wir wissen, dass wir noch lange nicht durch sind. Dürrbrunn ist ein guter Konkurrent, der uns antreibt, jedes Wochenende Bestleistungen zu bringen.“ So beschreibt Förstel die momentane Ausgangslage.

Somit ist zu erkennen, dass es dem 26-Jährigen gelungen ist, die vielen Neuzugänge zu integrieren und gemeinsam mit den bewährten Kräften zu einer starken Einheit zu formen. Gallmetzer steht mit zwölf Toren an der Spitze der internen Torjägerliste, doch auch hier ist die Mannschaft breit aufgestellt. Man ist nicht von einem Goalgetter abhängig, so gibt es schon 14 verschiedene Torschützen.

Ein weiteres Prunkstück ist die Defensive um Keeper Harrer, die bisher erst neun Gegentreffer zugelassen hat. „Ich habe für die Mannschaft aufsteigende Entwicklungsschritte für mich festgelegt. Den ersten Schritt haben wir in der Hinrunde getan. In der Vorbereitung gehen wir den nächsten Schritt an. Hier geht es im Speziellen um die unterschiedlichen Spielphasen.“

Drei Verletzte kehren zurück

Der Kader wird sich im Vergleich zur Vorrunde kaum verändern, lediglich die drei Langzeitverletzten Jannik Schwarzmann, Christian Bauer und Jonas Deckert stoßen wieder zur Mannschaft, um die Mission Aufstieg zu vollenden.

Es läuft also rund bei der SG Pinzberg/Gosberg und es ist sehr wahrscheinlich, dass es in naher Zukunft noch mehr gute Botschaften zu verkünden gibt, denn Erfolgscoach Förstel kann sich gut vorstellen weiterzumachen: „Wir befinden uns aktuell in guten Gesprächen. Wir wollen unseren eingeschlagenen Weg natürlich weitergehen. Alle Spieler haben für die neue Saison bereits ihre Zusage gegeben, und wir sind bereits dabei, Gespräche mit zwei, drei Jungs zu führen, die uns nochmal qualitativ verstärken. Daher wollen wir als Mannschaft weiter für Furore sorgen und positive Schlagzeilen schreiben.“

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