Fußball-Landesligist holt sich Verstärkung

Stadeln-Urgestein "Robby" Frank wird Kaderplaner des TSV Buch

24.11.2021, 13:22 Uhr
Beim FSV Stadeln war Robert „Robby“ Frank 19 Jahre lang Kaderplaner und sorgte dank seines Netzwerks für hohe Qualität im Kader.

Beim FSV Stadeln war Robert „Robby“ Frank 19 Jahre lang Kaderplaner und sorgte dank seines Netzwerks für hohe Qualität im Kader. © Foto: Daniel Marr/Zink

Eigentlich war Robert Frank einer derjenigen Akteure, die man sich nur bei einem Verein vorstellen konnte.


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Schon von der Jugend an spielte er beim FSV Stadeln, ehe er später viele Jahre lang als Scout und Teammanager bei den Fürthern fungierte und dort einen beträchtlichen Teil zum Aufschwung des Vereins beitrug – 19 Jahre insgesamt.

Nicht umsonst wurde Frank auch als "Mister Stadeln" bezeichnet. Nun aber hat der 38-Jährige ein neues Kapitel aufgeschlagen und wird sich dem Landesliga-Konkurrenten aus Buch anschließen. "Freilich ist der FSV mein Verein", betont Frank seine Verbundenheit mit der alten Liebe. "Doch auch Manager können ja wechseln und ich freue mich, in einem so guten Umfeld neue Erfahrungen zu sammeln."

Beim TSV Buch, der sich jüngst ebenso wie auch die Stadelner für die Aufstiegsrunde in der Landesliga Nordost qualifizierte, wird Frank die Rolle des Teammanagers übernehmen. In der Praxis bedeutet das einen vielfältigen Aufgabenbereich, der neben einem offenen Ohr für die verschiedenen Akteure im Verein auch eine wichtige Rolle bei der Kaderplanung beinhaltet.

Freundschaft mit Fleischmann

Der Sportliche Leiter Matthias Leibold spricht in einer Pressemitteilung von einem "Bindeglied zwischen Spielern, Trainer und Verantwortlichen", das der neue Teammanager darstellen soll.

Dass es Frank in den Nürnberger Norden zieht, ist derweil kein Zufall. Schon seit langer Zeit verbindet ihn eine enge Freundschaft zu Kapitän Stefan Fleischmann und dessen Familie. So stand die Idee, eine Rolle bei den Nürnbergern zu übernehmen, schon seit längerer Zeit in Raum.

Nach einem intensiven Gespräch mit Neu-Trainer Dirk Wagler stand dann fest: Die Chemie zwischen dem Trainer und Frank stimmt. Zur Mannschaft hat der neue Manager ohnehin bereits einen sehr guten Draht. Frank bezeichnet das Team als "coolen Haufen", von dem er sehr gut aufgenommen worden sei.

Erste Personalien

Und auch der Verein sieht in Franks Akquisition einen weiteren Schritt zu professionellen Strukturen. Leibold spricht von einem "Posten, der bislang nicht hundert Prozent ausgefüllt war". Diese Lücke habe man nun "professionell geschlossen".


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In der anstehenden Winterpause könnte es derweil, so viel verrät Robby Frank, bereits zu den ersten Transfers unter seiner Regie kommen. Sollte er ein ähnlich glückliches Händchen beweisen wie zu Stadelner Zeiten, ist mit dem TSV Buch im Frühjahr wohl mehr denn je zu rechnen.

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