24°

Montag, 14.10.2019

|

zum Thema

Aus beim Club: Jetzt spricht Noch-Trainer Schommers

1. FC Nürnberg wird mit einem neuen Cheftrainer in die kommende Saison gehen - 14.05.2019 17:44 Uhr

Jetzt ist es offiziell: Für Boris Schommers ist nach der Saison Schluss beim 1. FC Nürnberg. © Sportfoto Zink


So erklärte der gebürtige Leverkusener, dass er schon länger von der Entscheidung wusste. "Ich habe letzte Woche davon erfahren, dass sich der Sportvorstand dazu entschieden hat, nicht mit mir als Cheftrainer weitermachen zu wollen. Das ist legitim, das ist seine Entscheidung und das akzeptiere ich so." Zudem bestätigte Schommers, dass er ein Angebot seitens des Vereins für eine Weiterbeschäftigung ausgeschlagen habe: "Ich habe ein mündliches, nicht konkretes Angebot vom Verein bekommen."

Bilderstrecke zum Thema

Klatschen, Keller, Schommers-Aus: Ein Rückblick auf den Club-Abstieg

Was war das für eine turbulente Saison des 1. FC Nürnberg. In der Hinrunde kommt der noch unter Michael Köllner angeleitete Altmeister bei Dortmund und Leipzig unter die Räder, bleibt beinahe ein halbes Jahr ohne Sieg. Trotz einiger passabler Auftritte, vor allem unter Interimslösung Boris Schommers, kann man nachfolgend den Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus nicht vermeiden - dafür aber so manches Ausrufezeichen setzen. Die Spielzeit in Bildern!


Weiter erklärte der 40-Jährige, dass es für ihn nur als Cheftrainer beim Club weitergegangen wäre - und er dies auch klar den Verantwortlichen so mitgeteilt habe. Er sei überzeugt, dass er gemeinsam mit dem Trainerteam "gute Arbeit" geleistet habe. Deswegen sei es für ihn nur die logische Konsequenz gewesen, diesen Weg auch weitergehen zu wollen. "Fakt ist aber auch: Wir haben ein paar Elfmeter zu viel verschossen und dementsprechend zu wenig Punkte geholt, sonst wären wir auch noch im Rennen um den Klassenerhalt", analysierte Schommers die Spiele der letzten Wochen kurz und knapp.

Bilderstrecke zum Thema

Bilder aus dem Stadion: Valentinis bittere Tränen - und viel Trotz

"Die Legende wird wieder auferstehen!", propagieren die Nürnberger Ultras nach Abpfiff, die Profis auf dem Platz rufen über T-Shirts die "Mission Wiederaufstieg" aus: Der 1. FC Nürnberg reagiert trotzig auf den nun sicheren neunten Abstieg der Vereinshistorie. Die Bilder aus dem Stadion – ein Grenzgang zwischen den Gefühlswelten!


Für einen Spieler hatte er zudem besonderes Lob übrig: "Petrak hat sich seit Wochen mit Leistenproblemen in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er wollte sich schon früher operieren lassen, aber wir haben den klaren Deal geschlossen, dass er so lange auf die Zähne beißt, wie wir die mögliche Chance haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Das finde ich charakterlich einwandfrei." Am Mittwoch werde der Mittelfeldspieler sich nun unter das Messer legen.

Der Zeitpunkt, die Entscheidung bekannt zu geben, war für Schommers nachvollziehbar: "Das ist das Geschäft. Es geht nicht um meine Person, es geht um den 1. FC Nürnberg. Wir haben alles versucht, jetzt ist aber leider die Entscheidung gefallen, dass wir abgestiegen sind. Von daher finde ich es richtig, es zum jetzigen Zeitpunkt mitzuteilen. Ich habe keinerlei Bedenken, dass dies eine Auswirkung auf das Spiel am Samstag haben könnte."

Bilderstrecke zum Thema

Ekstase und Entsetzen: Club taumelt gegen FCB zwischen Gefühlswelten

Eine Führung, die knapp 30 Minuten hält, ein bitterer Slapstick-Ausgleich, ein verschossener Elfmeter in der Nachspielzeit - und ein Mathenia, der kurz vor Abpfiff doch noch einen Punkt rettet: Gegen den FC Bayern München taumelte der Club zwischen den Gefühlswelten, zwischen Ekstase und Entsetzen, Fußball-Oberhaus und der Zweiten Bundesliga. Die Bilder einer irren Berg- und Talfahrt!


Zudem machte der Noch-Chefcoach am Valznerweiher klar, dass er den Club im Guten verlassen werde: "Ich wünsche dem Verein, dass der Wiederaufbau in der Zweiten Liga gelingt. Ich denke, die Weichen sind gestellt, wenn es der Verein schafft, den Kader größtenteils zusammenzuhalten und es gleichzeitig gelingt, weiter Struktur einzukaufen."

Nach der Beurlaubung von Andreas Bornemann und der Entlassung von Trainer Michael Köllner, übernahm der damalige Assistent im Februar gemeinsam mit Marek Mintal das Kommando beim 1. FC Nürnberg.

22

22 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport