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Aus dem Kraichgau zum Club: Ist Hack Nürnbergs neue Rakete?

Beim nächsten Zugang des FCN könnte es jetzt ganz schnell gehen - 05.06.2019 15:00 Uhr

Schnell mit rosa Schuhen: Der Noch-Hoffenheimer Robin Hack weiß, wie man Tempo ins Spiel bringt. © Uwe Anspach / dpa


"Gerade in Sachen Schnelligkeit müssen wir uns gegenüber letzter Saison deutlich steigern", betonte Robert Palikuca, der als Nürnberger Sportvorstand mit seiner Personalauswahl die Grundlagen für ein baldiges Club-Comeback im Oberhaus schaffen will, unlängst in der Bild.

Viel Tempo und ein wenig ManCity 

Viel war in der Folge von Top-Geschwindigkeiten, Tempospielern und einer magischen 34-km/h-Marke zu lesen. In einem Artikel, welchen die Bild im dynamischen Bild bleibend gekonnt mit “Rakete im Anflug: Nürnberg drückt aufs Tempo“ überschrieb. Einen Namen nannte das Blatt hinsichtlich des annoncierten Neuzuganges nicht. Wohl aber, dass Palikuca, der als Defensivhüne bei St. Pauli einst wahrscheinlich nicht zu den Sprintern gehörte, eben einen solchen Hochgeschwindigkeitsangreifer erwischt hat. Bei in Nürnberg nun eingeforderten Top-Geschwindigkeiten jenseits der 34-km/h-Marke klang das nicht nur lustig, sondern auch vorteilhaft für den FCN. Auch vor dem Hintergrund, dass die rot-schwarze Rakete, die noch in dieser Woche am Valznerweiher landen soll, bereits in Bundesliga-Sphären unterwegs war.

Exakt drei Spiele, um genau zu sein, hat Robin Hack in Deutschlands Eliteklasse bislang vorzuweisen. Laut Sport-Bild, die mit Blick auf einen bald vollzogenen Transfer ähnlich offensiv schreibt wie es die Veranlagung des 20-jährigen Möglicherweise-Bald-Nürnbergers ist, ist der lauf- und sprintstarke Linksaußen schon so gut wie engagiert. Der gebürtige Pforzheimer, der seit 2012 im Kraichgau die Außenbahn rauf- und runterflitzt, spielte bei Hoffenheims Profis in der vergangenen Saison auch aufgrund diverser Verletzungen und Beschwerden im Bundesliga-Alltag keine Rolle. In Sinsheims Autobahn-Arena kam Hack im Champions-League-Spiel gegen Manchester City immerhin zu einem Kurzeinsatz.

Dass der U20-Nationalspieler sich auch im fußballdeutschen Oberhaus in Szene setzen kann, hat der Vollgasfußballer, der bei der TSG noch bis 2020 gültige Arbeitspapiere hat, indes bereits bewiesen. Bei seinem Bundesliga-Debüt im Oktober 2017 traf der Youngster beim 2:3 gegen Freiburg prompt. Tempo gepaart mit Torinstinkt: Es kann jetzt ganz schnell gehen mit Robin Hack und dem Club. 

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apö

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