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Azzouzi angefressen: "Standards sind unsere Achillesferse"

Der Fürther Frontmann nennt Gründe für die Pauli-Pleite - 15.12.2018 17:05 Uhr

Der Sportdirektor des Kleeblatts Rachid Azzouzi hat nach dem Spiel auf St. Pauli eine ganz klare Meinung. © Sportfoto Zink / WoZi


Damir Buric (Kleeblatt-Coach): "Wir haben heute ein intensives Spiel gesehen. Wir haben gesehen, dass St. Pauli viel Qualität hat. Vor allem wurde uns heute gezeigt, was es bedeutet, effektiv zu sein. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und uns Situationen gut herausgespielt. Leider haben wir es nicht geschafft, genügend zwingende Aktionen zu erspielen, und wir haben es nicht geschafft, den Ball ins Tor zu kriegen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft gespielt hat, war gut, wir haben uns aber nicht belohnt und St. Pauli hat gezeigt, dass sie gerade in guter Verfassung sind."

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Markus Kauczinski (St.Pauli-Trainer): "Es war ein gutes Spiel heute von Fürth. Das Spiel war ausgeglichen. Mal hatte die eine Mannschaft mehr vom Spiel, mal die andere. Das Ergebnis hört sich souverän an, hat sich aber nicht so angefühlt. Wir haben unsere Chancen souverän genutzt. Es gab Chancen von Fürth, wo man 1:1 hätte fangen können. Wir haben jeweils zu Beginn der Halbzeiten gut angefangen und immer wieder versucht, konzentriert nach vorne zu spielen. Hatten aber auch viele Ballverluste. Nach der kurzen Woche waren wir nicht ganz frisch, das hat man am Ende gemerkt. Mit dem zweiten Treffer haben wir das Spiel dann aber auf unsere Seite gebracht und sind froh über die drei Punkte."

Rachid Azzouzi (SpVgg-Sportgeschäftsführer): "Die Mannschaft hat heute im Gegensatz zu den letzten Auswärtsspielen schon viel vorgehabt. Wir waren sehr kompakt gestanden, haben gut gekontert. Es ist momentan unsere Achillesferse, dass uns ein Standardtor ein Stück weit das Konzept versaut. Wir haben selber sehr viele Standardsituationen, kriegen aber aktuell keine Gefährlichkeit rein. Heute hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die etwas glücklichere, die einfach im richtigen Moment die Tore gemacht hat. Ich sehe, dass die Mannschaft will und deswegen werde ich sie bis auf´s Blut verteidigen."

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Richard Magyar (Kleeblatt-Verteidiger): "Wir haben gut und mutig gespielt, wir haben ein anderes Gesicht gezeigt, aber leider ist das Resultat nicht positiv. Ich bin froh, dass wir ein anderes Gesicht gezeigt und zusammen gearbeitet haben, aber nicht über das Ergebnis. Das ganze Spiel haben wir mit Mut gespielt. Jetzt ist es wichtig, dass wir nicht das Resultat mitnehmen, sondern die Chancen, dass wir positiv bleiben und hart arbeiten. Nur das ist der Weg. Wir müssen diesen Enthusiasmus haben. Wir müssen geduldig sein, wir haben am Anfang gesagt, jede Mannschaft hat mal eine schwierige Phase. Wir haben jetzt eine schwere Zeit gehabt, aber wenn wir Geduld haben, wenn wir hungrig, gierig sind, dann werden wir wieder mehr Erfolg in der Zukunft haben. Fehler können passieren, aber es geht dann schnell und es ist schwer nach dem 2:0, davor war alles offen."

Lukas Gugganig (Fürth-Mittelfeldspieler): "Wir haben ordentlich angefangen und bekommen dann, wie auch schon letzte Woche ein Eckball-Gegentor. Das ist natürlich schwierig zu verteidigen, aber das hätten wir in der Situation trotzdem besser lösen können. Nach dem 1:0 waren wir dann eigentlich wieder gut im Spiel und haben in der zweiten Halbzeit wieder Druck gemacht. Mit Sebi Ernst haben wir eine riesige Chance, auch Keita war ein, zwei Mal in einer guten Position. Im Endeffekt haben wir zwei einfache Tore bekommen und vorne unsere Chancen nicht verwertet. Aber wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben am Anfang der Saison gezeigt, dass wir es drauf haben. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, dann werden wir unseren Weg gehen und nehmen hoffentlich nächste Woche wieder Punkte mit." 

tso

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