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Bald schon in Berlin? Alleskönner Löwen verlässt den Club

Talentierter Allrounder schließt sich wohl der Alten Dame an - 05.06.2019 18:05 Uhr

Der geht rein! Mit einem Knallbonbon in Freiburg verabschiedete sich Eduard Löwen vom Club. © Sportfoto Zink / DaMa


Sein Abgang ist noch nicht amtlich. Es spricht jedoch viel dafür, dass Eduard Löwen den FCN bald schon Richtung Hauptstadt verlässt. Überraschend kommt die vom kicker am Mittwoch ein Stück weiter beförderte Nachricht von Löwens Weggang nicht. Schließlich hatte sich auch der einst von Super-Spürnase Dieter Nüssing entdeckte Elite-Kicker zuletzt gekonnt geweigert, ein Treuebekenntnis zu dem Verein abzulegen, bei dem er selbst zum Profi wurde.  

Das war schlau von Löwen, der natürlich auch geahnt haben dürfte, dass man für einen wie ihn durchaus noch Verwendung in der Bundesliga hat. Sieben Millionen Euro oder sogar noch mehr - über die genaue Summe wurde zuletzt viel spekuliert -  ist Löwen offenbar Hertha BSC wert. Dem Hauptstadtklub, bei dem man sich wie zuvor am Valznerweiher gut vorstellen kann, dass der U21-Nationalspieler keineswegs am Ende seiner Entwicklung angekommen ist. Diese Entwicklung findet - sofern der Transfer nicht auf den letzten Metern scheitert - nun in der Hauptstadt statt.

Laut kicker, der in diesen Dingen eigentlich immer sehr sorgfältig berichtet, befinden sich die Verhandlungen zwischen dem FCN, der Hertha und dem Spieler "auf der Zielgeraden". In die Röhre blicken Vereine wie Eintracht Frankfurt oder der FC Augsburg, die sich - wie viele Medien berichtet haben - für ein Engagement des athletischen Allrounders interessiert haben sollen. Der Club derweil wird sich wohl mit einer Rekordablöse über den Abgang des Allekönners hinwegtrösten, der vor der U21-EM in Italien und San Marino Klarheit über seinen künftigen Arbeitsplatz haben wollte.     

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Die Alte Dame - Restzweifel beim Finale der entsprechenden Transfer-Gespräche miteingerechnet - bekommt einen Mann, der beim Club seine Erstliga-Erfahrung auf 22 Spiele ausbauen konnte. Es hätten noch mehr sein können, wenn Löwen nicht einerseits vorübergehend verletzt gewesen wäre und sich nicht andererseits im Laufe einer komplizierten Saison mit seinem Förderer Köllner nicht mehr ganz so gut verstanden hätte.

Vergebliche Bemühungen 

Drei durchaus spektakuläre Tore gelangen dem rot-schwarzen Shootingstar in seiner Premierensaison in Liga eins. Alle drei allerdings erst, nachdem Köllner schon entlassen und durch Boris Schommers ersetzt worden war. Unter Schommers war Löwen, der einst dem 1. FC Kaiserslautern zu wenig Potenzial zu haben schien und über den 1. FC Saarbrücken nach Nürnberg kam, einer, der zumindest etwas glänzte im noch einmal neu entdeckten Abstiegskampf. Am Ende aber blieben die gemeinsamen Bemühungen um den Klassenverbleib und damit auch um eine gemeinsame Zukunft vergebens. Der Abgang von Eduard Löwen wird konsequenterweise bald schon amtlich werden. 

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apö

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