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Bamberg empfängt Ludwigsburg zum Spitzenspiel

Die Brose-Boys wollen gegen den Zweiten zurück in die Erfolgsspur - 26.12.2019 16:58 Uhr

Bamberg möchte gegen Ludwigsburg wieder jubeln. © Nicolas Armer/dpa


In Bamberg pilgert man am Tag nach den Weihnachtsfeiertagen nicht nur in die Innenstadt um Geschenke umzutauschen oder das Weihnachtsgeld auszugeben, sondern auch um 20.30 Uhr (live bei MagentaSport) in die Brose-Arena. Dort messen sich die Hausherren mit den MHP RIESEN Ludwigsburg.

Nach einer wenig erfolgreichen Zeit seit Ende November mit drei Champions-League-Niederlagen, zwei sieglosen Spielen in der Liga, darunter der Niederlage im Frankenderby gegen s.Oliver Würzburg, und lediglich einem Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen Braunschweig ist man in der Basketball-Stadt erfolgshungrig. Gegen den Zweitplatzierten aus Schwaben möchten die Brose-Boys zurück in die Erfolgsspur.

Die Statistik spricht für Brose Bamberg

Trotz der schlechteren Tabellenplatzierung der Bamberger (4.) spricht die Statistik der Basketball-Bundesliga (BBL) für die Oberfranken. In 44 Aufeinandertreffen konnten sich die oberfränkischen Korbjäger 34 Mal durchsetzen. Auf fränkischem Parkett konnten die Brose-Boys sogar 19 von 21 Partien für sich entscheiden.

Seine Premiere im Trikot der Bamberger wird Darion Atkins gegen Ludwigsburg feiern. Der US-Amerikaner war vor gut einer Woche vom Champions-League-Konkurrenten aus Teneriffa in die Domstadt gewechselt. In den letzten Tagen konnte der Forward sich an sein neues Team gewöhnen: "Er gibt uns in der Offensive noch mehr Optionen, als wir bereits haben. Außerdem ist er ein sehr spektakulärer Spieler, der auch die Zuschauer mitreißen wird", wird sein Teamkollege Paris Lee auf der Vereinshomepage zitiert.

Ein starker Gegner, der mit Freiheiten überzeugt

Um die Stärken der Ludwigsburger weiß auch der Bamberger Trainer, Roel Moors: "Ludwigsburg ist immer ein schwieriger Gegner. Sie spielen aktuell ein hervorragende Saison", sagt Moors auf der Website der Oberfranken. Die Defensive der Ludwigsburger spielt physisch und temporeich. Beim Kampf um Punkte vor dem Korb bekommen die Schwaben viel Freiheiten, die sie kreativ nutzen: "Das macht sie extrem gefährlich", so Moors.

Wer nach den Feiertagen etwas Abwechslung sucht und einen Tapetenwechsel braucht, kann Brose Bamberg direkt in der Halle anfeuern. An der Abendkasse und im Online-Ticket-Shop der Bamberger gibt es noch Restkarten für die Partie. Vielleicht gelingt den Brose-Boys kurz vor dem Jahreswechsel die Trendwende und der Weg zurück in die Erfolgsspur.

Michael Endres Online-Redaktion

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