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Bergamo-Profi Gosens: "Wir leben in einer Geisterstadt"

Atalanta-Ass berichtet von der Coronavirus-Realität in Italien - 15.03.2020 12:14 Uhr

Ihn bringt man eigentlich kaum zu Fall: Bergamo-Wirbler Robin Gosens berichtet über die Corona-Realität in Norditalien. © Martin Rickett/PA Wire/dpa


Nur noch für Einkäufe "mit Schutzmasken und Handschuhen" dürfe er im Zuge der drastischen Maßnahmen in der schwer betroffenen Region vor die Tür gehen, erklärt das Atalanta-Ass  "Bergamo ist eigentlich eine belebte Stadt. Wenn man das Haus verlässt, sieht man gar keinen. Wir leben aktuell in einer Geisterstadt. Es ist sehr, sehr krass", sagte Gosens, der im Aktuellen Sportstudio des ZDF zugeschaltet war.


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Er wisse momentan nicht, wie es in der weitergehe. "Wenn wir am 3. April wieder anfangen sollten, haben wir fünf Nachholspiele plus die Champions League."

Mit Blick auf Deutschland ist Gosens zuversichtlich, dass das Schlimmste verhindert werden kann. "In Italien wurde lange Zeit die Lage unterschätzt. Deutschland ist ein bisschen eher dran", sagte Gosens. Am Samstag meldete die Katastrophenschutzbehörde in Italien bereits 21.157 Infizierte. Insgesamt seien im Zuge der Pandemie inzwischen 1441 Menschen gestorben.

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dpa

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