Bittere 0:2-Pleite gegen Bremen: Club grüßt wieder aus dem Keller

8.3.2014, 17:44 Uhr
Der 1. FC Nürnberg wollte sich mit einem Sieg über Werder Bremen absetzen, sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Eigentlich. Stattdessen rutscht der Club nach der bitteren 0:2-Pleite wieder in die Untiefen des Tabellenkellers. Und das trotz einer couragierten Leistung.
1 / 22

Der 1. FC Nürnberg wollte sich mit einem Sieg über Werder Bremen absetzen, sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Eigentlich. Stattdessen rutscht der Club nach der bitteren 0:2-Pleite wieder in die Untiefen des Tabellenkellers. Und das trotz einer couragierten Leistung. © dpa

Die Ausgangssituation war für den Club eigentlich klar, dennoch sollte eine  eindrucksvolle Choreographie für zusätzliche Motivation sorgen. Tausende Fahnen mit der Aufschrift
2 / 22

Die Ausgangssituation war für den Club eigentlich klar, dennoch sollte eine eindrucksvolle Choreographie für zusätzliche Motivation sorgen. Tausende Fahnen mit der Aufschrift "Ich bereue diese Liebe nicht" wurden verkauft. Im Vorfeld der Partie standen die derzeit verletzten Profis Timothy Chandler und Timo Gebhart hinter der Theke um die Flaggen an die Fans zu bringen. © Zink

3 / 22

"Die Mannschaft hat großartig gekämpft, aber wir müssen jetzt wieder mehr Fußball spielen, besser spielen", forderte Verbeek bereits vor der Partie. Für den 1. FC Nürnberg brechen die Wochen der Wahrheit an. Erster Stopp: der SV Werder Bremen. Freilich ein waschechtes Kellerduell. © dpa

Von Abstiegskampf ist in den ersten fünf Minuten allerdings wenig zu spüren. Der Club mit viel Ballbesitz, Werder zurückhaltend. Sanftes Abtasten.
4 / 22

Von Abstiegskampf ist in den ersten fünf Minuten allerdings wenig zu spüren. Der Club mit viel Ballbesitz, Werder zurückhaltend. Sanftes Abtasten. © Zink

Die erste Torchance hat nach knapp elf Minuten dann der Club. Nach einer Flanke von Hlousek klärt Prödl knapp vor Kiyotake. Den ersten Nadelstich kann der 1. FC Nürnberg setzen.
5 / 22

Die erste Torchance hat nach knapp elf Minuten dann der Club. Nach einer Flanke von Hlousek klärt Prödl knapp vor Kiyotake. Den ersten Nadelstich kann der 1. FC Nürnberg setzen. © Zink

Erstmals in der Startelf: Winter-Neuzugang José Campaña. Der durfte neben Hiroshi Kiyotake im offensiven Mittelfeld ran.
6 / 22

Erstmals in der Startelf: Winter-Neuzugang José Campaña. Der durfte neben Hiroshi Kiyotake im offensiven Mittelfeld ran. © Zink

Der 1. FC Nürnberg weiter mit viel Ballbesitz, allerdings in der ersten Viertelstunde ohne die zwingende Idee und konkrete Torchancen.
7 / 22

Der 1. FC Nürnberg weiter mit viel Ballbesitz, allerdings in der ersten Viertelstunde ohne die zwingende Idee und konkrete Torchancen. © dpa

Die erste richtig dicke Chance hat dann aber Werder. Nach 22. Spielminuten fasst sich Di Santo aus etwa zwanzig Metern ein Herz - und klatscht den Ball trocken an die Latte. Schäfer und der Club im Glück.
8 / 22

Die erste richtig dicke Chance hat dann aber Werder. Nach 22. Spielminuten fasst sich Di Santo aus etwa zwanzig Metern ein Herz - und klatscht den Ball trocken an die Latte. Schäfer und der Club im Glück. © Zink

Einer der Aktivposten in den ersten Minuten ist wie so oft Josip Drmic. Der Schweizer will den Schwung aus der Nationalmannschaft mitnehmen - da traff er gleich doppelt.
9 / 22

Einer der Aktivposten in den ersten Minuten ist wie so oft Josip Drmic. Der Schweizer will den Schwung aus der Nationalmannschaft mitnehmen - da traff er gleich doppelt. © dpa

In der 40. Spielminute dann wieder der SV Werder Bremen. Erst schießt Hunt aus 22 Metern, trifft nur das Kreuzeck. Dann setzt di Santo nach und trifft aus etwa zehn Metern zum 1:0.
10 / 22

In der 40. Spielminute dann wieder der SV Werder Bremen. Erst schießt Hunt aus 22 Metern, trifft nur das Kreuzeck. Dann setzt di Santo nach und trifft aus etwa zehn Metern zum 1:0. © Zink

Bitter für den 1. FC Nürnberg, der bislang eigentlich die bessere Mannschaft war.
11 / 22

Bitter für den 1. FC Nürnberg, der bislang eigentlich die bessere Mannschaft war. © dpa

Ebenso ein Schock: Kapitän Raphael Schäfer muss zur Halbzeit mit einer Adduktorenverletzung raus.
12 / 22

Ebenso ein Schock: Kapitän Raphael Schäfer muss zur Halbzeit mit einer Adduktorenverletzung raus. © Zink

Für den verletzten Raphael Schäfer übernimmt Patrick Rakovsky - sein erster Einsatz in der laufenden Saison.
13 / 22

Für den verletzten Raphael Schäfer übernimmt Patrick Rakovsky - sein erster Einsatz in der laufenden Saison. © Zink

Ein Schock für die Verbeek-Elf. Bis zur Halbzeit findet der Club keine passende Antwort. Auch weil der 1. FC Nürnberg keine zwingenden Ideen und Torchancen hat steht es nach 45. Spielminuten 0:1.
14 / 22

Ein Schock für die Verbeek-Elf. Bis zur Halbzeit findet der Club keine passende Antwort. Auch weil der 1. FC Nürnberg keine zwingenden Ideen und Torchancen hat steht es nach 45. Spielminuten 0:1. © Zink

Angepeitscht von der Nordkurve gehen die Hausherren allerdings dann die zweite Hälfte ganz ungeschockt an. Bereits in den ersten Minuten kann der Club die ersten Nadelstiche setzen ...
15 / 22

Angepeitscht von der Nordkurve gehen die Hausherren allerdings dann die zweite Hälfte ganz ungeschockt an. Bereits in den ersten Minuten kann der Club die ersten Nadelstiche setzen ... © Zink

... und macht weiter Dampf. Der Club nähert sich Schritt für Schritt an das Tor von Bremens Keeper Wolf an.
16 / 22

... und macht weiter Dampf. Der Club nähert sich Schritt für Schritt an das Tor von Bremens Keeper Wolf an. © Zink

Doch nach etwas mehr als 68 Spielminuten ist es dann wieder Werder Bremen. Bargfrede läuft an und zieht aus knapp 22 Metern ab, Pinola fälscht den Ball unglücklich ab. Der trudelt ins rechte untere Eck. 0:2!
17 / 22

Doch nach etwas mehr als 68 Spielminuten ist es dann wieder Werder Bremen. Bargfrede läuft an und zieht aus knapp 22 Metern ab, Pinola fälscht den Ball unglücklich ab. Der trudelt ins rechte untere Eck. 0:2! © dpa

Dann wird es kurios: Erst gibt Schiedsrichter Gräfe Elfmeter, dann aber gibt der
18 / 22

Dann wird es kurios: Erst gibt Schiedsrichter Gräfe Elfmeter, dann aber gibt der "gefoulte" Hunt selbst zu, nicht getroffen worden zu sein. Der Referee nimmt seine Entschiedung zurück. Kein Elfmeter. © Zink

Das Spiel nach knapp 75. Minuten aber offenbar entschieden. Auch, weil der 1. FC Nürnberg wie schon den Rest der Partie zu keinen klaren Torchancen kommt.
19 / 22

Das Spiel nach knapp 75. Minuten aber offenbar entschieden. Auch, weil der 1. FC Nürnberg wie schon den Rest der Partie zu keinen klaren Torchancen kommt. © Zink

Den letzten Höhepunkt setzt Josip Drmic, der eine Angha-Flanke auf die Latte setzt.
20 / 22

Den letzten Höhepunkt setzt Josip Drmic, der eine Angha-Flanke auf die Latte setzt. © Zink

Dann ist Schluss. Der Club verliert bitter mit 0:2, grüßt nun wieder aus den Untiefen des Tabellenkellers. Der erste Teil, die erste Feuerprobe in den
21 / 22

Dann ist Schluss. Der Club verliert bitter mit 0:2, grüßt nun wieder aus den Untiefen des Tabellenkellers. Der erste Teil, die erste Feuerprobe in den "Wochen der Wahrheit" geht damit in die Hose. © dpa

Nächste Woche geht es für den Club nach Hamburg, zum nächsten Nordklub, zum nächsten Endspiel.
22 / 22

Nächste Woche geht es für den Club nach Hamburg, zum nächsten Nordklub, zum nächsten Endspiel. "Wochen der Wahrheit" eben. © Zink