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Breite Brust: Kleeblatt reist gut gelaunt nach Heidenheim

Vor dem Auswärtsspiel bangt Trainer Damir Buric allerdings um zwei Stammkräfte - 21.09.2018 08:35 Uhr

Die Laune ist gut bei der Spielvereinigung Greuther Fürth. Kein Wunder, denn die noch ungeschlagene Truppe von Damir Buric fertigte zuletzt Holstein Kiel mit 4:1 ab. © Sportfoto Zink / MeZi


"Die Mannschaft hat in dieser Woche mit Freude und Spaß trainiert", berichtet Buric von der laufenden Trainingswoche. Manchmal ging ihm die Einsatz- und Spielfreude sogar zu weit: "Ab und zu musste ich sagen: Das reicht! Aber ich will sie nicht bremsen." Seine Aufgabe nach dem gelungenen Saisonstart mit fünf Spielen ohne Niederlage sei es, "die Freude in richtige Bahnen zu lenken".

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Für die Aufgabe beim 1. FC Heidenheim stehen noch hinter einigen Spielern Fragezeichen, sicher passen muss Roberto Hilbert mit einem Muskelfaserriss. Linksverteidiger Maximilian Wittek machte nach Rückenproblemen bislang nicht alle Teile des Mannschaftstrainings mit. Bei Buric selbst kommen Erinnerungen an das letzte Spiel der vergangenen Saison hoch, als die Spielvereinigung mit einem 1:1 gerade noch die Klasse hielt.

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Die Mannschaft, die danach mit den zahlreich mitgereisten, mitfiebernden Kleeblatt-Fans erleichtert gefeiert hatte, sei seither noch enger zusammengerückt. "Diese Erlebnisse haben wir nicht vergessen", sagt Buric mit viel Pathos in der Stimme. Ähnlich euphorisch spricht er über den Star der Heidenheimer, Marc Schnatterer. "Er ist Mister Heidenheim, es ist einfach fantastisch, was er für den Verein geleistet hat", kommt der Kleeblatt-Coach ins Schwärmen. Er habe seine Spieler darauf vorbereitet, dass Schnatterer ein Spiel mit einem Freistoß entscheiden könne. 

Martin Schano Fürther Nachrichten E-Mail

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