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BVB-Bubi Moukoko: "Man darf nicht verrücktspielen"

Sind die Erwartungen an das Supertalent zu hoch? - 04.04.2020 13:39 Uhr

Auch Wunderkinder müssen noch lernen: Von BVB-Jungspund Moukoko erwartet man in Fußball-Deutschland trotzdem viel. © Peter Ludewig/dpa


"Man darf nicht verrücktspielen und seine tollen Torquoten in der Jugend auch bei den Profis erwarten - oder gar Vergleiche mit Robert Lewandowski oder Gerd Müller anstellen", schrieb Rummenigge am Samstag in einer Kolumne für das Onlineportal Sportbuzzer. Der 56-Jährige meinte allerdings auch: "Wenn Moukoko hart arbeitet und gesund bleibt, kann er ein Riesenspieler werden." Aktuell müsse der Nachwuchsangreifer aber "noch robuster, cleverer, durchsetzungsstärker werden".

Moukoko gilt als eines der größten Talente in Deutschland. In der laufenden Spielzeit traf er für die U19 des BVB in 20 Ligaspielen 34-mal und legte neun weitere Treffer auf. Der schnelle Angreifer feiert am 20. November seinen 16. Geburtstag. Nach einer Anpassung der entsprechenden Regel in der vergangenen Woche könnte der in Kamerun geborene Moukoko anschließend bereits in der Bundesliga spielen.

"Er sollte jetzt ganz langsam an den Profi-Fußball herangeführt werden. Über das Training, bei dem sich für ihn wahrscheinlich auch in Sachen Tempo eine ganz neue Welt auftun wird", schrieb Rummenigge. "Er sollte sich zum Beispiel Erling Haaland zum Vorbild nehmen. Der Norweger ist ja nicht so viel älter, aber natürlich schon weiter." Der 19 Jahre alte Haaland wechselte im Winter nach Dortmund und schoss in acht Bundesligaspielen bereits neun Tore.

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dpa

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