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Bye, Bye, Bamberg! Heckmann hängt sich für Ulm dran

27-Jähriger will sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln - 02.07.2019 22:20 Uhr

Vielen Dunk! Patrick Heckmann verlässt Oberfranken krachend Richtung Ulm. © Sportfoto Zink / HMI


"Es hat sich für mich einfach richtig angefühlt“, begründet der gebürtige Mainzer in der Ulmer Pressemitteilung seinen Wechsel und sieht darin auch eine Chance, sich weiterzuentwickeln.

In den vergangen vier Jahren gehörte Heckmann zur Stammrotation bei Brose Bamberg und durfte während dieser Zeit je zwei Meisterschaften (2016, 2017) und Pokalsiege (2017, 2019) feiern.

Nach einer bärenstarken BBL-Debütsaison, in der Heckmann in 42 Partien durchschnittlich rund sieben Zähler markierte, stagnierte die Leistung des Nationalspielers in den Folgejahren etwas. Negativer Höhepunkt war eine Schulterverletzung im Februar 2018, die die Saison 2017/2018 für den Absolventen des Boston College vorzeitig beendete.

Beweispflichtig in Bayerisch-Schwaben 

In der jüngst zu Ende gegangenen Spielzeit versuchte Heckmann zunächst unter Coach Ainars Bagatskis, anschließend unter Federico Perego wieder zu alter Form zurückzufinden, was ihm trotz einer starken Dreierquote von knapp unter 42 Prozent nur bedingt gelang. "In Ulm will ich mir beweisen, dass ich noch so spielen kann, wie ich das selbst von mir erwarte", wird Bambergs ehemalige Nummer 33 auf der Ulmer Website zitiert.

Aus sportlicher Sicht spielte für den 1,98 Meter großen Flügelspieler auch die Tatsache eine Rolle, dass die Schwaben auch in der kommenden Spielzeit international im EuroCup antreten werden. "Ich freue mich darauf, wieder im EuroCup zu spielen. Das ist ganz klar der zweitbeste europäische Wettbewerb", sagt Heckmann, der für Brose insgesamt 65 Mal im höchsten europäischen Wettbewerb, der Euroleague, im Einsatz war.

Crab kommt - Schmitdts Zukunft ungewiss 

Während im Kader für die Saison 2019/2020 auch nach Heckmanns Abschied noch die ein oder andere Baustelle vorhanden ist, hat Brose Bamberg seinen Coaching Staff komplettiert. Der Belgier Thomas Crab folgt dabei seinem langjährigen Chef Roel Moors aus Antwerpen nach Bamberg Der 31-jährige Crab war bereits die vergangenen zwei Jahre Stellvertreter von Roel Moors. Bei den Giants Antwerpen trainierte er zudem die zweite Mannschaft und bekleidete die Position des Jugendkoordinators. Das Arbeitspapier von Daniel Schmidt, neben Rice einem Bamberger Dauerläufer in Bamberg zurückliegender BBL-Saison, ist zum 30. Juni derweil ausgelaufen. Ob und wie es für den gebürtigen Litzendorfer bei Brose Bamberg weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.

Benjamin Strüh

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