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Club fährt im Pokal zu schwächelndem FCK

Gegen den Drittligisten könnte der FCN wieder Selbstbewusstsein tanken - 29.10.2019 15:58 Uhr

Im Pokalspiel gegen Kaiserslautern kann der Club die letzten zwei unglücklichen Partien hinter sich lassen. © Sportfoto Zink / Daniel Marr


Viel zu reden gab es nicht mehr vor dem Pokalspiel des 1. FC Nürnberg beim 1. FC Kaiserslautern am Mittwochabend (18.30 Uhr). Knapp über vier Minuten dauerte die obligatorische Pressekonferenz mit Club-Trainer Damir Canadi. Das dürfte Minus-Rekord sein, aber es steht ja eigentlich eh alles fest. Der Club soll den Ausflug zum Chaos-Verein aus der Pfalz, der mit Sportvorstand Martin Bader und Trainer Boris Schommers noch von zwei ehemaligen Nürnbergern angeleitet wird, nutzen, um den tristen Zweitliga-Alltag zumindest phasenweise vergessen zu machen.

Die Chancen stehen nicht schlecht, zumal der FCK seit dem Wochenende sogar für die 3. Liga zu schwach scheint. Da gab es eine 1:3-Niederlage beim Chemnitzer FC, der bis dahin nur zweimal in zwölf Partien hatte gewinnen können. Der kicker berichtete daraufhin, aus Mannschaftskreisen zu wissen, dass die mit der Arbeitsweise von Schommers "überfordert" sei. Das kann man sich nach den Eindrücken aus Schommers´ Wirken zwar nicht vorstellen, aber nunja. Kaiserslautern steht nun auf einem Abstiegsplatz und hat nur eines von sechs Heimspielen am ehemals berüchtigten Betzenberg gewinnen können.

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Damir Canadi, Schommers´ Nachfolger in Nürnberg, erwartet dennoch eine komplizierte Partie gegen eine Mannschaft mit "individuell starken Spielern". Das muss man wahrscheinlich so sagen vor einem Spiel, das auf das sehr ärgerliche 1:1 gegen Jahn Regensburg folgt, und im Wissen, dass an einem schlechten Tag ein Zweitligist auch einmal gegen einen kriselnden Drittligisten verlieren kann.

Mit welchem Personal Canadi seine Mannschaft antreten lassen wird, verrät er wie gewohnt vorab nicht. Immerhin steht fest, dass Georg Margreitter mit seinen Achillessehnenprobleme auch diese Partie verpassen wird. Dass er trotzdem daran denkt, die Mannschaft umzubauen, sagt Canadi auch noch: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere Spieler zum Einsatz kommen wird, der im letzten Spiel nicht gespielt hat."

Fadi Keblawi

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