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Club-Fans aufgepasst: So läuft es mit den Dauerkarten

Ein Teil der Stammkundschaft des FCN muss eine Frist beachten - 15.05.2019 16:09 Uhr

Treue auch in Liga zwei? Dauerkarten-Inhaber können in den kommenden Wochen entscheiden, ob sie auch im Fußball-Unterhaus Stammgäste bleiben. © Sportfoto Zink/DaMa


Einen – wenn auch wenig tröstenden – Vorteil hat der neunte Gang in die Zweitklassigkeit für die FCN-Anhänger immerhin: Die Sommerpause fällt drei Wochen kürzer aus. Während der noch zu ermittelnde Deutsche Meister die neue Bundesligasaison am Freitag, 16. August, eröffnet, ist der Club in der zweiten Liga bereits am Wochenende vom 26. bis 29. Juli wieder am Ball.

Wer das Geschehen im Max-Morlock-Stadion schon jetzt mit einer Dauerkarte verfolgt hat und den Rot-Schwarzen auch im Unterhaus treu bleiben möchte, kann sich entspannt zurücklehnen – zumindest dann, wenn er dem Verein bereits ein Sepa-Lastschrift-Mandat erteilt hat. Seit der Saison 2018/19 werden FCN-Dauerkarten nämlich im Abonnement gebucht. Das Sepa-Mandat erlaubt es dem 1. FC Nürnberg, den zur jeweiligen Saison fälligen Betrag vom Konto des Besitzers einzuziehen. Damit wird die Dauerkarte automatisch verlängert.

Voraussichtlich Anfang Juni, so ist es auf der Club-Homepage zu lesen, zieht der Verein die Beträge, deren Höhe er noch nicht bekanntgegeben hat, ein. Rechtzeitig vor dem Zweitligastart sollen die Tickets zugestellt sein.

Kündigungsfrist naht

Fans, die das Sepa-Mandat noch nicht erteilt haben, können das bis zum 31. Mai nachholen. Andernfalls kann die Dauerkarte nicht verlängert werden. Daran möchte der Verein Betroffene noch einmal vorab erinnern. Aus Kulanz soll es aber eine Übergangsfrist geben, damit sich auch diejenigen ihren Stammplatz sichern können, die noch kein Mandat erteilt haben.

Auch wer keine Lust auf Zweitligafußball hat oder verhindert ist, sollte sich beeilen. Ebenfalls nur noch bis zum 31. Mai läuft die Frist, in der bisherige Dauerkarte-Inhaber erklären können, dass sie ihr Abo nicht fortsetzen wollen. Entsprechende Kündigungen sind an den 1.FC Nürnberg e.V., Service-Center, Max-Morlock-Platz 3, 90471 Nürnberg, zu richten.

Bleibt die Südkurve offen?

Clubfans, die vielleicht nur eine Saison aussetzen möchten, verlieren ihren Anspruch auf einen Stammplatz. Sie müssen sich zu einem späteren Zeitpunkt womöglich nach einem neuen Steh- oder Sitzplatz umsehen.

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Klatschen, Keller, Schommers-Aus: Ein Rückblick auf den Club-Abstieg

Was war das für eine turbulente Saison des 1. FC Nürnberg. In der Hinrunde kommt der noch unter Michael Köllner angeleitete Altmeister bei Dortmund und Leipzig unter die Räder, bleibt beinahe ein halbes Jahr ohne Sieg. Trotz einiger passabler Auftritte, vor allem unter Interimslösung Boris Schommers, kann man nachfolgend den Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus nicht vermeiden - dafür aber so manches Ausrufezeichen setzen. Die Spielzeit in Bildern!


Noch keine Angaben macht der Verein bisher dazu, ob Fans, die in der Südkurve saßen, dort bleiben können. Erst zu Beginn der nun ablaufenden Saison hatte der Club die Blöcke 28, 30, 31 und 32 wieder für den Dauerkarten-Verkauf geöffnet. Zuvor war die Südkurve in der Zweitligasaison 2017/18 "aus wirtschaftlichen Gründen" geschlossen, wie der Club seinerzeit erklärte.

Weitere Infos "in den nächsten Wochen"

Während der Erstligatraum für Mannschaft und Fans am Samstag zumindest vorläufig endet, möchte sich der Club mit Blick auf die 2. Bundesliga noch nicht genauer in die Karten schauen lassen. "Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir das Erstinformationsrecht bei unseren treuesten Anhängern – den Dauerkarten-Inhabern, Mitgliedern und Fans – sehen", erklärt FCN-Sprecherin Katharina Fritsch auf Anfrage. Sie alle sollen "in den nächsten Wochen" vom FCN informiert werden.

Weitere Infos zur Dauerkarten erhalten Sie auf hier. Auf der Homepage des 1.FC Nürnberg können Sie auch das Sepa-Mandat herunterladen. 

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