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Club-Geflüster: Weiler, Ostern, Österreich

Hans Böller und Fadi Keblawi blicken zurück und nach vorn - 23.03.2016 12:13 Uhr

So schmeckt das Osterfest: Club-Coach René Weiler und Club-Angreifer Guido Burgstaller haben gute Laune! © Foto: Zink / Montage: nordbayern.de


Wer wird vermisst?

Martin Bader. Gut, der wohl eher nicht, zumindest nicht von allen. Die Frage, wie groß der Anteil des Ex-Sportvorstandes am Nürnberger Höhenflug sei, wird René Weiler dennoch in schöner Regelmäßigkeit gestellt. In ebenso schöner Regelmäßigkeit, gibt Weiler darauf keine Antwort.

Spruch der Woche:

"Die einfachen mache ich nicht, die schweren schon." Das hat Guido Burgstaller zumindest so ähnlich gesagt, nachdem ihm am Sonntag im Frankenstadion 40.000 Menschen dabei zugesehen hatten, wie der Angreifer eine leichte Chance nach der anderen versiebte, um dann die schwerste Übung mit Leichtigkeit zu bewältigen wusste. Gut, dass das nächste Spiel in Frankfurt wieder ein "sehr schweres wird" - behauptet zumindest René Weiler.

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Mitarbeiter der Woche:

Marcel Koller. Der einst beinahe beim 1. FCN gelandete österreichische Nationaltrainer geht offenbar davon aus, dass die Freundschaftsspiele gegen die Türkei und Albanien schwer werden - und lud Burgstaller mit Verspätung erstmals seit gut zwei Jahren wieder zur rot-weiß-roten Auswahl ein.

Nervensäge der Woche:

Markus Othmer, der wieder einmal vergebens versuchte, René Weiler auf ein Loblied für Martin Bader einzustimmen. Der beliebte BR-Moderator sang es dann ohne Begleitung, was den offensiv geduzten Club-Coach sichtlich irritierte. Immerhin war es keine leichte Übung.

Wenn das letzte Spiel ein Lied gewesen wäre, hieße es:

Für Burgstaller und den - von Koller noch ignorierten - Georg Margreitter:
Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich!
Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
|: vielgerühmtes Österreich, :|



Lügt die Tabelle?

Nur noch ein bisschen, immerhin sind die Roten Bullen nicht mehr Erster, die Notlüge mit dem zweiten Platz wird auch kaum von Dauer sein können, und Freiburgs Trainer Christian Streich sagte sinngemäß, dass ihn die Tabelle ungefähr genauso interessiere wie René Weiler ein Lobgesang auf Martin Bader.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was soll besser werden?

Eigentlich nichts, wenn aber Guido Burgstaller irgendwann doch wenigstens einen mittelschweren Ball zu versenken gedächte, würde er seine Aussichten auf eine EM-Teilnahme vermutlich nicht wesentlich schmälern.

I sing a Liad für di

Und sonst so?

Ist Ostern: Man kann Österreich gegen Albanien angucken oder über Martin Bader nachdenken oder mit seinem Liebsten in der Frühlingssonne ein fröhliches Lied singen. Zum Beispiel: die österreichische Nationalhymne. 

Fadi Keblawi / Hans Böller

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