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Club-Neuzugang Sörensen zeigt sich im Trainingslager

23-jähriger Verteidiger muss in die Mannschaft integriert werden - 08.07.2019 11:29 Uhr

Im Gespräch mit dem Coach: Asger Sörensen muss seinen Platz in der Mannschaft finden. © Sportfoto Zink / DaMa


Wer auch immer im rustikal-luxuriösen Nobelhotel "Sepp" in Maria Alm für die Zimmerbuchungen verantwortlich ist, dürfte in der vergangenen Woche etwas ins Schwitzen geraten sein. Immerhin vergrößerte sich die schon länger angemeldete Reisegruppe des 1.FC Nürnberg fast schon im Minutentakt. Als der Club-Tross gestern Vormittag vom Valznerweiher aus in Richtung Österreich aufbrach, war mit dem Dänen Asger Sörensen der nach Nikola Dovedan, Tim Handwerker und Andreas Lukse vierte erst in der vergangenen Woche verpflichtete Neuzugang an Bord.

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Bergpanorama, Pools und Sauna: Hier bereitet sich der Club vor

Es ist ein wichtiger Baustein in der langen und harten Vorbereitungsphase des FCN: Das Trainingslager. Dieses Jahr zieht es das Team um Trainer Damir Canadi ins österreichische Maria Alm. Dort können sich Hanno Behrens und Co. intensiv auf die kommende Spielsaison vorbereiten. Neben Krafträumen und, natürlich, einem Fußballplatz, gibt es zur Regeneration auch Pools und Saunas.



Der 23-jährige Innenverteidiger kommt vom österreichischen Double-Gewinner Red Bull Salzburg und unterschrieb am Samstag beim Bundesliga- Absteiger einen Dreijahresvertrag. Sörensens Kontrakt in Salzburg lief noch bis 2020, über die Transfermodalitäten schweigen sich beide Parteien branchenüblich aus. Zuletzt war Sörensen an Jahn Regensburg ausgeliehen, für die Oberpfälzer bestritt er in zwei Jahren 52 Zweitliga-Partien – und rückte dabei auch ins Blickfeld des fränkischen Nachbarn. "Er hat bereits gezeigt, dass er in dieser Liga mithalten kann", befand Sportvorstand Robert Palikuca auf der Vereinshomepage, "jetzt setzen wir darauf, dass ihm der nächste Schritt gelingen wird."

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Erste Eindrücke aus dem Trainingslager: Der Club fühlt sich pudelwohl

Viele strahlende junge Männer mit entspannten Mienen haben sich da in Maria Alm die roten Trainingsjacken angezogen. Der FCN ist in Österreich angekommen und scheint sich dort gut eingefunden zu haben. Die gute Laune wurde allerdings etwas getrübt, weil sich Paul-Philipp Besong bei einer Einheit verletzte.


Das hofft auch Sörensen, der im Januar 2014 als dänisches Top-Talent aus der "U19" des FC Midtjylland für immerhin 670000 Euro Ablöse zum österreichischen Brauseklub gewechselt war, sich dort aber – auch wegen diverser Blessuren (Sprunggelenk, Mittelhandbruch) – ebenso wenig durchsetzen konnte wie als Leihspieler im Salzburger Farmteam FC Liefering. Erst beim Jahn etablierte sich der Junioren-Nationalspieler, der für sein Heimatland jüngst noch bei der "U21"-EM in Italien und San Marino auflief, als verlässliche Stammkraft. "Es ist sicher ein Vorteil, dass ich die 2.Liga bereits kenne und weiß, was von mir erwartet wird", glaubt Sörensen. Der 1,91 Meter große Rechtsfuß gilt als kopfball- und zweikampfstark, trotz der hünenhaften Statur attestiert ihm Palikuca "eine gute Geschwindigkeit".

Teambuilding als Schwerpunkt

Schnell gehen dürfte es auch mit der Integration, immerhin bietet dem Dänen die neuntägige Rückkehr ins Salzburger Land gleich die willkommene Chance, "meine neuen Mitspieler kennenzulernen". Darauf legt auch Damir Canadi viel Wert. "Teambuilding wird einer der Hauptschwerpunkte sein", kündigte der Chefcoach vor der Abreise an.

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Servus Club! Der FCN wird in Österreich empfangen

Nicht mal 400 Kilometer musste der Club-Bus auf dem Weg ins Trainingscamp zurückliegen. Da liegen manche Gegner in der kommenden Saison weiter entfernt. Auf genau diese muss sich der Club jetzt vorbereiten. Dabei wurden die Spieler vom Hotel sehr freundlich in Empfang genommen.


Immerhin gilt es, die bislang sieben Neuzugänge Robin Hack, Oliver Sorg, Felix Lohkemper, Dovedan, Handwerker, Lukse und Sörensen, den vom Regionalliga- ins Profiteam beförderten Fabian Nürnberger sowie die "U21"-Akteure Paul-Philipp Besong, Ekin Celebi und Jonas Wendlinger in den bestehenden Kader einzubinden. Für den von Borussia Dortmunds "U19" gekommenen Besong begann das Trainingslager gestern allerdingsdenkbar ungünstig: Das 18-jährige Sturmtalent verletzte sich am rechten Knie und musste die Einheit abbrechen. 

Uli Digmayer

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