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Corona-Pause bis Mai? Kleeblatt nickt Empfehlung ab

Gehaltsverzicht vom Trainerteam bis zu den Spielern - 24.03.2020 18:55 Uhr

Dass es im Profi-Fußball brennt, hat aktuell nichts mit diesem Halle-Fan zu tun, sondern mit der Corona-Pandemie, die auch das von Rachid Azzouzi und Holger Schwiewagner geführte Kleeblatt vor große Herausforderungen stellt. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink


Zu Beginn der kommenden Woche müssen die 36 Klubs der beiden Ligen bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung die Empfehlung absegnen - das dürfte aber nur Formsache sein. Auch aus Fürth kommt zustimmendes Kopfnicken. SpVgg-Geschäftsführer Holger Schwiewagner kommentierte die Empfehlung am Telefon den Fürther Nachrichten so: "Wir haben damit gerechnet und tragen diese Empfehlung voll mit."

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In der vergangenen Woche hatten die Vereine die Aussetzung des Spielbetriebs als Folge der Corona-Pandemie bis zum 2. April beschlossen. Schon da hatte DFL-Boss Christian Seifert aber angekündigt, dass die Verlängerung der Pause wahrscheinlich sei. Auch eine erneute Verlängerung ist angesichts der nach wie vor raschen Ausbreitung des Coronavirus denkbar. Auch wenn die EM bereits ins kommende Jahr verschoben wurde, weiß ob der rasanten Ausbreitung des Virus niemand, ob diese Saison zuende gebracht werden kann.

Ob die Spielzeit beendet wird, hängt auch davon ab, ob die von zahlreichen Verantwortlichen als "letzte Hoffnung" deklarierten Geisterspiele durchgeführt werden können. Sofern die Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit untersagt werden, bringt den Klubs auch die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr nichts. Dann wird die Zeit bis zum angestrebten 30. Juni zu knapp, der Saisonabbruch gepaart mit einer Pleitewelle droht. Drittligist 1. FC Magdeburg ist dem Beispiel weiterer Ostklubs (Halle, Jena, Zwickau, Chemnitz) gefolgt und hat für die gesamte Belegschaft, also auch für die Fußballprofis, Kurzarbeit beantragt.

Azzouzi: "Jeder wird seinen Beitrag leisten"

Ob das auch für die SpVgg Greuther Fürth eine Option ist? Holger Schwiewagner erklärt, man sei mit den Beschäftigten im Dialog. Sein Geschäftsführer-Kollege Rachid Azzouzi ergänzt auf Nachfrage: "Jeder wird seinen Beitrag dazu leisten und auf Teile des Gehalts verzichten, das fängt bei der Geschäftsleitung an. Auch vom Trainerteam und Spieler sind Signale da. Alle werden sich solidarisch zeigen." Ziel müsse es auch für die SpVgg sein, "dass wir alle unseren Verpflichtungen nachkommen". Doch nicht nur für die kleineren Vereine, auch für die großen Klubs in der ersten Liga, schätzt Azzouzi, "wird die Situation ein Problem. Bis man das alles in den Griff bekommt, wird es die Transferperioden bis nächsten Sommer betreffen".

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