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Corona und das Kleeblatt: Beijmo steckt in der Sackgasse

Der Rechtsverteidiger spricht nicht über eine Zukunft im Ronhof - 03.04.2020 15:56 Uhr

Felix Beijmo sich irgendwann wieder durchsetzen: In Fürth, Bremen oder an einem anderen Fußball-Standort. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink


Wieder Fußball ab Mai?

Das letzte Foto, das Felix Beijmo auf der Internet-Plattform Instagram veröffentlicht hat, ist schon etwas älter. Es zeigt ihn und seine Freundin in Paris. Die Sonne scheint, hinter ihnen glitzert die Seine. Sie wirken glücklich.

Doch wer jüngst einen Artikel der Kreiszeitung Syke liest, bekommt das Gefühl, dass der Schwede beruflich überhaupt nicht glücklich ist. Erst Ende Januar hat sein Stammverein Werder Bremen den Rechtsverteidiger an die SpVgg Greuther Fürth verliehen. Angedacht war ein Engagement bis zum Saisonende. "Das ist wirklich eine besondere Situation und für mich besonders speziell, weil ich nur für ein paar Monate hier bin", wird Beijmo beim schwedischen Fußballmagazin Fotbollskanalen zitiert. "Die Pause ist für mich als Leihspieler alles andere als optimal."

+++ Neuzugang Beijmo hat große Ziele beim Kleeblatt +++

Vier durchwachsene Einsätze für das Kleeblatt 

Zumal über dieser Pause ja immer noch das Szenario Saison-Aus schwebt. In diesem Fall würde bei dem 22-Jährigen unterm Strich stehen: Vier Einsätze fürs Kleeblatt, nur einer über 90 Minuten, der dritte davon gegen Wehen Wiesbaden misslungen, sodass ihn Trainer Stefan Leitl noch vor der Pause vom Platz holte. Das ist deutlich zu wenig für einen Spieler, für den der SV Werder noch im Sommer 2018 drei Millionen Euro gezahlt hat.

+++ Praxistest in Fürth: Beijmo sieht sich erst bei 85 Prozent +++

Auf ein weiteres Leihgeschäft - nach Malmö ist Fürth schon die zweite Station für ihn - scheint der Spieler nicht erpicht zu sein: "Vielleicht kann ich im Sommer ein Plätzchen finden, an dem ich mich mit etwas mehr Ruhe, in meinem eigenen Tempo, entwickeln kann", sagt Beijmo, der nach den Ausleihen nun "einen längerfristigen Plan" verfolgen will.

Signale aus Bremen habe es bislang keine gegeben. Ebenso wenig aber äußert sich Beijmo zu Fürth. Das Kleeblatt kommt in seinen Aussagen überhaupt nicht vor.

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