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Corona und der Club-Endspurt: Das sagt Hecking!

So soll der FCN durch das pandemiegeprägte Saisonfinale kommen - 14.04.2021 13:49 Uhr

Dieter Hecking ist noch einigermaßen entspannt, was den durcheinandergewürfelten Spielplan angeht. Sein Club ist ja auch nur leicht betroffen.

13.04.2021 © Foto: Daniel Marr/Zink


Folge 90: Keine Mannschaft für 90 Minuten

Lange hat es nicht gedauert, ehe die lustigsten Ideen aufkamen. Am Montagabend hatte die Deutsche Fußball-Liga bekannt gegeben, dass die für Samstag geplante Partie des 1. FC Nürnberg gegen Holstein Kiel nicht stattfinden wird, weil sich die Kieler dann immer noch in Quarantäne befinden. Weil sie damit derzeit nicht die einzigen sind in der 2. Fußball-Bundesliga, gab es bald Alternativvorschläge.

Not macht erfinderisch

Es könnten ja am Wochenende der Hamburger SV (dessen Partie gegen Sandhausen ebenfalls ausfällt) und der 1. FC Nürnberg gegeneinander spielen. Eine Partie, die eigentlich erst am 32. Spieltag stattfinden soll. Die Not macht erfinderisch, immer mehr Spiele fallen der Corona-Quarantänen wegen aus, und der verbleibende Zeitraum ist überschaubar, weil nach der Saison ja noch eine Europameisterschaft wartet. Also: gute Idee, die Sache mit dem HSV, Herr Hecking?

Keine gute Idee, sagt der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg: "Ein Spiel gegen den HSV am Wochenende ziehen wir nicht in Betracht. Wir haben jetzt die Trainingspläne geändert, weil wir von einem spielfreien Wochenende ausgehen." Noch können sie die Angelegenheit beim Club einigermaßen entspannt betrachten. Ein Nachholspiel lässt sich durchaus noch in den knappen Spielplan bis zum Saisonende einbauen.

Fairer Wettbewerb?

Anders sieht es da schon beim verhinderten Gegner vom Samstag aus. Grundsätzlich ist die KSV Holstein ein sehr ernstzunehmender Aufstiegsanwärter. In der Realität ist sie das wohl eher nicht mehr, weil sie in Kiel nach dem 20. April nun drei Ligaspiele nachholen und zudem noch am 1. Mai ihr Halbfinale im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund absolvieren müssen. Der letzte Spieltag ist für den 23. Mai vorgesehen, die Relegationsspiele zur Bundesliga sind für den 26. und 29. Mai geplant.

Nach fairem Wettbewerb klingt das nicht mehr, Hecking nimmt es mit dem Fatalismus, den die Situation wohl mit sich bringt. "Das ist leider nicht zu ändern", sagt er, "alle Beteiligten wussten aber vor der Saison, dass diese Herausforderungen auf uns warten könnten."

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"Eine gewisse Corona-Müdigkeit"

Sie müssen es jetzt zu einem Ende bringen, irgendwie. "Wir müssen alles dafür tun, um einen Saison-Abbruch zu verhindern. Das ist eine Riesen-Herausforderung für uns alle", sagt Hecking. In Nürnberg begegnen sie dieser Herausforderung wie bisher schon. Sie halten sich an die Hygieneregeln und -maßnahmen, auch wenn Hecking festgestellt hat, dass sich nach einem Jahr allerorten "eine gewisse Corona-Müdigkeit" eingestellt hat. Hilft alles nichts, weshalb sie beim Club "noch einmal alle Beteiligten darauf hingewiesen haben, vorsichtig zu sein". Mehr können sie nicht machen und dann müssen sie abwarten, ob ihr Plan aufgeht, auch wenn der anfällig ist: Hände waschen und durch.

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