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Debüt gegen Dortmund: So will Schommers den BVB packen

Margreitter und Misidjan werden dem FCN gegen den Tabellenführer fehlen - 15.02.2019 17:56 Uhr

Auch wenn es nicht so aussieht: Boris Schommers, beim Club zumindest vorläufig als Chefcoach im Einsatz, hat richtig Bock auf das Duell mit dem BVB! © Sportfoto Zink


Ein ausverkauftes Max-Morlock-Stadion, Flutlicht und zu Gast der Tabellenführer Borussia Dortmund: So sieht es zum Debüt für Schommers am Montagabend aus (Live-Ticker auf nordbayern.de).

 Im Hinspiel in Dortmund unterlag Nürnberg mit 0:7, das, sagte Schommers am Freitag bei seiner ersten Pressekonferenz als Chef, spiele "keine Rolle mehr" und gehöre "zu einer Entwicklung". Welche Entwicklung der BVB seither nahm, sei offensichtlich, aber auch der Club, findet Schommers, habe sich weiterentwickelt. Nur war das zuletzt nicht mehr so offensichtlich, und deshalb heißt der Trainer jetzt Schommers und nicht mehr Michael Köllner.

Das soll helfen, auch wenn Schommers das natürlich nicht gegen den bisherigen Chef verstanden wissen will. Aber "die Mannschaft hat den Wechsel im Trainerteam positiv aufgenommen", sagt er, es sei "ein bisschen mehr Freude auf den Platz zurückgekommen", das kann nicht schaden in traurigen Zeiten. Der "gravierendste Unterschied" für ihn selbst sei hingegen ein tatsächlich offensichtlicher, nämlich der, "dass ich jetzt hier sitze und nicht im Besprechungsraum"; die Medien bediente bisher Köllner, sportlich hatte Schommers immer "die Möglichkeit, mich einzubringen", diese Rolle übernimmt jetzt Marek Mintal.

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Vorhang auf! Schommers und Mintal leiten das Club-Training

Alles auf Null beim 1. FC Nürnberg. Nach der Entlassung von Trainer Michael Köllner hat die Profimannschaft am Mittwoch erstmals unter der neuen sportlichen Leitung trainiert. Marek Mintal und Boris Schommers baten die Spieler zum Anschwitzen - hier kommen alle Bilder!


Der 40 Jahre alte Leverkusener Schommers, der über ein Jahrzehnt lang im Nachwuchsleistungszentrum des 1.FC Köln arbeitete, beschreibt sich selbst als "sehr geradlinigen, disziplinierten Trainer", er wolle für "Intensität und dabei Freude" stehen und fordere Fußballer gern "auch im kognitiven Bereich, dass sie aufnahmefähig sind und Inhalte konsequent umsetzen".

Vaterfreuden im Hause Misidjan 

Im Blick auf den Montag und die Herausforderung Dortmund wird es dabei in erster Linie um das Spiel gegen den Ball gehen, eine kreative Defensive, weil die Offensiv-Abteilung des Gastes zum Besten zählt, was die Bundesliga zu bieten hat. Weiterhin fehlen wird dabei Innenverteidiger Georg Margreitter wegen muskulärer Probleme, Ewerton, sein Partner im Innenblock, könnte nach überstandener Magen-Darm-Grippe wieder dabei sein. Ebefalls aussetzen muss Virgil Misidjan, er ist zu Hause bei seiner Frau, beide erwarten ihr zweites Kind - tatsächlich gibt es also auch in solchen Zeiten Wichtigeres als Fußball. Viel ist das allerdings nicht, findet Boris Schommers - er freut sich "riesig" auf den Montagabend. 

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Köllner-Nachfolger: Wer kommt (mehr oder weniger) infrage?

Michael Köllner stieg im Sommer mit einem erfrischenden Club nach vier Jahren Unterhaus wieder in die Bundesliga auf. Nur wenige Monate später ist man beim FCN am sportlichen Abgrund angekommen: Nach 15 sieglosen Spielen war Köllner als Trainer nicht mehr zu halten, in der Pressekonferenz am Dienstag teilte Aufsichtsratssprecher Thomas Gretlein mit, dass der Verein sich von seinem Coach trennen werde. Wer wird seine Nachfolge in Nürnberg übernehmen? Was gibt der Markt überhaupt her? Hier kommt der (nicht immer ganz ernst gemeinte) Kandidatencheck!


  

Hans Böller

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