Kreisliga Neumarkt/Jura Ost

"Den Kaderumbruch managen": Neuer Trainer beim TSV Meckenhausen

30.7.2021, 05:55 Uhr
Drunter und drüber ging es bei der letzten Punktspiel-Begegnung zwischen dem TSV Meckenhausen und dem DJK Göggelsbuch am 20. September 2020. Die Partie vor fast einem Jahr endete mit einem 2:2 unentschieden.

Drunter und drüber ging es bei der letzten Punktspiel-Begegnung zwischen dem TSV Meckenhausen und dem DJK Göggelsbuch am 20. September 2020. Die Partie vor fast einem Jahr endete mit einem 2:2 unentschieden. © Tobias Tschapka

„Beide Mannschaftgen trainieren auf dem gleichen Platz und absolvieren das Aufwärmprogramm gemeinsam", erklärt Cheftrainer Dominik Betz. Danach werden die Mannschaften getrennt. Die erste übernimmt Betz, die Reserve das Trainergespann Markus Groß und Johannes Bogner.

„So kann ich das Training speziell auf die Bedürfnisse und Erfordernisse der Kreisliga-Mannschaft ausrichten und ein gleichmäßiges Niveau gewährleisten. Keine Situationen mehr, wo der eine übermotiviert und der andere gelangweilt an die Sache rangeht.“

Ein gemeinsames Training mit 40 Mann sei einfach nicht handhabbar: „Ich finde 16 bis 20 Mann sind optimal für Trainer und Spieler und jeder kann sich konzentrieren." Nach dem Training ist dann bei den „Meckies“ alles wie gewohnt: "Da hocken wir sowieso alle wieder zusammen", sagt Betz.

Das Spielsystem bleibt

Die Ära des Spielertrainers „Michl“ Brandl endete, aber Neu-Coach Betz lässt Strukturen, wie das Spielsystem, unverändert. Dennoch werde er auch eigenen Ideen mit einfließen lassen. Wichtige Aufgabe sei auch die vielen nachgerückten A-Jugendspieler zu integrieren: „Ich kann mir vorstellen, dass sich die Hälfte unserer Jugendspieler in der Stammelf integrieren können", freut sich Betz.

Die kurze Vorbereitung sei "wechselhaft“ verlaufen. Zu den urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen kamen noch Ruhezeiten nach Impfungen dazu. Zudem mussten sich Mannschaft und Trainer erst kennenlernen. "Zum Ende unserer Vorbereitung gab es dann aber glücklicherweise mehr Licht als Schatten“, so der Trainer.

Als Favorit gehe er und seine Truppe nicht an den Start. “Grundsätzlich wollen wir erfolgreich sein, aber wir müssen erstmal den großen Kaderumbruch managen." Die Saison 21/22 werde nach Meinung des Trainers eine "eigenartige Saison", denn alle Teams würden ziemlich eng beieinanderliegen und um jeden Zentimeter Boden kämpfen.

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