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Der Club ist heiß auf den Pokal: Köllner fordert "Top-Leistung"

Am Samstag tritt der 1. FC Nürnberg beim SV Linx an - 16.08.2018 16:34 Uhr

Feste Stammplätze gibt es bei Michael Köllner auch vor dem Pokalspiel beim SV Linx nicht. © Sportfoto Zink / DaMa


Es ist das erste Pflichtspiel (15.30 Uhr - live auf nordbayern.de) seit dem Aufstieg in die Bundesliga, "von der Papierform her sehr sehr leicht", sagt Nürnbergs Trainer Michael Köllner, sei die Aufgabe, nur: "Die Papierform ist das eine, die Praxis das andere", es brauche "eine Top-Leistung", so Köllner während der Spieltags-Pressekonferenz. Auch der SV Linx ist gerade aufgestiegen, in die Oberliga Baden-Württemberg, für die Fußballer aus der 1200-Einwohner-Gemeinde werde es "das Spiel des Jahres", sagt nicht nur Köllner.

"Auf diese Partie fiebert der gesamte Verein hin", sagt Dieter Wendling, Sportchef des SVL, der vor 24 Jahren schon einmal in der ersten Pokalrunde stand und bis zur 66. Minute mit 1:0 gegen Schalke 04 führte, am Ende gewann Schalke mit Mühe 2:1. "Ein Spiel, das uns fordern wird", erwartet also Köllner, der die vermeintlich wichtigste personelle Entscheidung noch nicht getroffen hat.

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Wer im Tor steht, soll erst am Freitag vor dem Spiel entschieden werden, "der Torwart-Trainer und der ganze Stab", erklärt Köllner, würden sich noch einmal austauschen. Erst danach steht fest, ob Fabian Bredlow oder Christian Mathenia die Nummer eins ist. "Beide liefern sich ein hartes Duell, Nuancen entscheiden", so Köllner.

Stammplätze, sagt der Trainer auch, gebe es auch in diesem Jahr nicht, "grundsätzlich sind zehn Positionen offen". Mindestens sieben sind für den Samstag trotzdem vergeben. Die Abwehrkette steht mit Valentini, Margreitter, Mühl und Leibold, davor erhält der am Freitag von seinem Trainer noch einmal hochgelobte Ondrej Petrak den Zuschlag. Im Mittelfeld gesetzt ist natürlich Kapitän Hanno Behrens, im Sturm ist Mikael Ishak die Nummer eins.

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Neben Behrens spricht viel für Alexander Fuchs, einen der Gewinner der Vorbereitung, die Außenbahnen sind umkämpft. Nicht dabei sind am Samstag lediglich Ewerton und Sebastian Kerk. "Sehr gut" nennt Köllner den Reha-Prozess bei Ewerton, Kerk tue sich noch "schwer mit der Belastung über einen längeren Zeitraum", sei aber perspektivisch "ein wertvoller, wichtiger Spieler".  

Hans Böller

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