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Der TV Hilpoltstein kann nur abwarten

Der Spielbetrieb in der 2. Tischtennis-Bundesliga ruht bis zum Jahresende, der Modus wurde geändert. - 01.12.2020 18:45 Uhr

Da hilft auch kein Desinfizieren mehr: Der Spielbetrieb in den Tischtennis-Ligen unterhalb der ersten Bundesliga bleibt bis mindestens zum Jahresende ausgesetzt. Auch Zweitligist TV Hilpoltstein muss sich also weiter in Geduld üben.

01.12.2020 © Foto: Salvatore Giurdanella


Die Tischtennis-Platten bleiben weiterhin hochgeklappt. Wie zu erwarten war, hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) den Spielbetrieb in seinen Ligen bis zum Jahresende ausgesetzt, nachdem auch der "Lockdown light" von der Regierung verlängert worden war. Die Ausnahme bilden die erstklassigen Bundesligen der Damen und Herren. Für alle Ligen darunter, also auch für die 2. Bundesliga mit dem TV Hilpoltstein, bleibt es bei der Saison-Unterbrechung.

Zudem hat der Verband den Modus geändert und wird die Saison 2020/21 als Einfachrunde spielen lassen, so der Beschluss des DTTB-Präsidiums. Nach Abschluss der einfachen Runde erfolgt die Tabellenwertung mitsamt der jeweiligen Auf- und Abstiegsregelungen gemäß der Wettspielordnung. "Unser oberstes Ziel ist, eine Einfachrunde mit Auf- und Abstieg hinzubekommen", erklärt die für den Leistungssport zuständige DTTB-Vizepräsidentin Heike Ahlert. "Wir werden es nicht allen recht machen können, aber das ist das zurzeit Beste, was wir aus unserer Sicht aus der weiterhin ungewissen Situation machen konnten."

Aus Hilpoltstein kommt Verständnis: "Das war ja alles so zu erwarten und in den Planungen auch vorgesehen", sagt Robert Nachtrab, Tischtennis-Abteilungsleiter beim TV. Für die Burgstädter bedeutet das nun konkret, dass sie vom 1. Januar (theoretisch) bis zum 18. April Zeit haben, ihre sieben noch ausstehenden Partien auszutragen. Bislang stehen zwei Duelle in der Statistik, Mitte September gab es eine Niederlage in Dortmund, Mitte Oktober folgte ein Heimsieg gegen Mainz.

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Bis Ende des Jahres sind die Verhältnisse also geklärt, darüber hinaus bleibt Robert Nachtrab nichts anderes übrig, als mit einer in diesen Zeiten fast schon allgemeingültigen Aussage daher zu kommen: "Wir warten jetzt einfach ab, was passiert". Eine Möglichkeit wäre es auch, die Saison ohne Zuschauer zu Ende zu spielen, als Profisportler stünde ihnen diese Variante ja auch in Corona-Zeiten zur Verfügung. "Zur Not würden wir das machen", sagt Nachtrab, aber: "es wäre ätzend, die Zuschauer sind bei uns der fünfte Mann. Außerdem würde das für uns auch finanzielle Einbußen bedeuten."

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