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Derby-Drama: HSV gibt 3:0-Führung am Ende noch ab

Fränkische Vereine feiern unterdessen punktreiches Osterfest - 04.04.2021 17:38 Uhr

Siege für Bochum und Greuther Fürth, Dämpfer für Hamburg – im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga hat der HSV Nerven gezeigt. Trotz einer 3:0-Führung nach drei Treffern von Routinier Aron Hunt (14./34./50. Minute) musste sich das Team von Trainer Daniel Thioune beim dramatischen Nordderby in Hannover am Ostersonntag mit einem 3:3 begnügen. Davon profitierte der VfL Bochum, der mit dem 2:1 (1:0) im Topspiel gegen Holstein Kiel seinen Vorsprung auf die Verfolger auf vier Punkte vergrößerte.

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Das Kleeblatt überzeugt in Heidenheim: Die Einzelkritiken - und Ihr Voting!

Die SpVgg Greuther Fürth hat den 1. FC Heidenheim hochverdient mit 1:0 besiegt. Der Weg dahin war zwar steinig, das Kleeblatt aber zeigte eine starke Leistung, selbst ohne Flankengott und Abwehrchef. Dafür gab es Zuckerpässe, Hackentricks und ein Last-Minute-Tor. Die Einzelkritiken von Katharina Tontsch gepaart mit Ihren Noten!


Gleichauf mit den Hamburgern liegt die SpVgg Greuther Fürth, die mit dem glücklichen 1:0 (0:0) in Heidenheim auf Kurs blieb. In bedenklicher Manier gab der HSV einen schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Kaum jemand zweifelte nach der One-Man-Show von Hunt noch am ersten Erfolg des Teams in Hannover seit fünf Jahren. Doch die Gastgeber bewiesen starke Moral und sorgten nach Treffern von Genki Haraguchi (56./84.) und Marvin Ducksch (68.) bei den Gästen für große Ernüchterung. Anders als der HSV gab sich der VfL Bochum keine Blöße. Simon Zoller (5./60.) ebnete mit zwei Toren den Weg zum verdienten Sieg über die Kieler, der nur in der Schlussphase in Gefahr geriet.

Dass die Gäste nach Corona-Quarantäne und Länderspielpause das erste Pflichtspiel nach 26 Tagen Zwangspause absolvierten, erwies sich als Handicap. "Es war für Kiel keine einfache Situation nach vier Wochen wieder ein Spiel zu bestreiten. Das wollten wir nutzen, das hat gut funktioniert", kommentierte VfL-Coach Thomas Reis. Für den Tabellenvierten aus Kiel wuchs der Rückstand auf Bochum bei zwei Partien weniger auf acht Punkte an. Dank eines Last-Minute-Treffers bleibt auch Greuther Fürth im Aufstiegsrennen. Maximilian Bauer sorgte in der 90. Minute für den Lucky Punch zum 1:0 (0:0) in Heidenheim. "Das ist pure Erleichterung. Wenn man die Großchancen in der zweiten Halbzeit nicht nutzt, dann ist die Freude über den Treffer kurz vor Schluss umso größer", sagte Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl.

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Fürth startete so offensiv und aggressiv in die Partie, als wollten sie beweisen, dass sie auch gegen Heidenheim Tore erzielen können. Dafür dauerte es dann aber doch bis zur letzten Minute, auch weil sich die Teams, die mit derselben taktischen Aufstellung aufliefen, zwischenzeitlich neutralisierten. Vor allem in der Schlussphase hatte das Kleeblatt aber die deutlich besseren Chancen und konnte dank Maximilian Bauers Last-Minute-Treffer auch den Dreier mit nach Hause nehmen. Das Spiel in Bildern!


Die Minimalchance auf die Bundesliga-Rückkehr wahrten die Düsseldorfer mit einem 2:1 (1:1) in Darmstadt. Dank der Treffer Luka Krajnc (20.) und Dawid Kownacki (62.) kletterte die Fortuna auf Rang fünf, liegt aber sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Einen Zähler dahinter rangiert der Karlsruher SC, der nach dem enttäuschenden 0:1 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten VfL Osnabrück wohl aus dem Rennen ist.

dpa

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