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Derby reloaded: Bamberg macht gegen Würzburg Schluss

Domstädter stimmen sich gegen unterfränkischen Rivalen auf die Playoffs ein - 11.05.2019 23:38 Uhr

Berlin? Nein, Würzburg! Nikos Zisis' Bamberger wollen den Hauptrunden-Abschluss gegen die Unterfranken erfolgreich gestalten. © Sportfoto Zink / HMI


Für die Residenzstädter, die nun Bamberg begegnen, geht es am letzten Spieltag noch um alles – Playoffs oder Sommerpause?! Durch einen hart erkämpften 80:75-Heimsieg am Freitag gegen die Telekom Baskets Bonn brachten sich die Würzburger in die komfortable Lage, im Fernduell mit Braunschweig selbst über ihr Schicksal zu entscheiden. Ein Sieg in Bamberg beschert der Mannschaft von Denis Wucherer die Teilnahme an der Postseason. Bei einer Niederlage müssen die s.Oliver-Korbjäger auf einen Ausrutscher der Basketball Löwen hoffen, die in eigener Halle auf Medi Bayreuth treffen.

Perego erwartet hochmotivierte Würzburger

"Würzburg muss gewinnen, um die Playoff-Teilnahme in der eigenen Hand zu behalten. Sie werden also hochmotiviert anreisen", erwartet folglich auch Bambergs Cheftrainer Federico Perego einen Gegner, der bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale werfen wird. "Sie sind eine sehr schwer zu spielende Mannschaft, da sie viele Akteure haben, die ein Spiel entscheiden können", führt der Italiener aus und bezieht sich damit auf die Ausgeglichenheit, die die Main-Basketballer in der Offensive an den Tag legen.

Über die Saison gesehen, punkten mit Jordan Hulls (12,9), Xavier Cooks (11,8), Devin Oliver (11,7) und Cameron Wells (11,0) vier Spieler zweistellig, wobei Coach Wucherer ausgerechnet im Saison-Endspurt auf seinen Besten, Hulls, verzichten muss. Cooks ist zudem mit 5,9 eingesammelten Abprallern Würzburgs bester Rebounder, während Wells mit 5,7 direkten Korbvorlagen glänzt und die Angriffsmotoren antreibt. Während es für die Residenzstädter am Sonntag also um Alles oder Nichts geht, kann Brose Bamberg dieses Frankenderby als perfekte Einstimmung auf das Playoff-Viertelfinale nehmen.

Als Tabellenfünfter treffen die Oberfranken auf den Überraschungsaufsteiger und Vierten den Tableaus, Rasta Vechta. "Wir wollen gegen Würzburg weiter nach vorne marschieren, ehe dann die Playoffs beginnen“, so Peregos Marschroute für das letzte Heimspiel.

"Bayreuth war nächster Schritt in richtige Richtung"

Am Freitag in Bayreuth konnte das Team um Kapitän Nikos Zisis seine gegen Oldenburg gezeigten positiven Ansätze weiter fortführen und auch mal wieder als Team überzeugen. Mit starken 19 Punkten, zwölf davon durch vier Dreier im zweiten Viertel, führte dieses Mal Bryce Taylor die Mannschaft an. Dass in Bayreuth das ganze Team den Sieg wollte, zeigte sich aber auch bei den Rebounds, wo man sich vor allem am offensiven Brett (14) stark präsentierte und das Duell mit 38:30 gewann. Lediglich sechs Ballverluste und ein fehlerfreier Auftritt an der Freiwurflinie (17/17) trugen ihr Übriges zum deutlichen Erfolg bei und zeigten, wo Brose Bamberg am Sonntag und auch in den Playoffs anknüpfen muss.

Nach dem Saisonfinale gegen Würzburg bleibt Federico Perego und seinem Coaching Staff noch eine ganze Woche Zeit, um sich auf die Duelle mit den Rasta-Boys vorzubereiten. Los geht´s mit dem ersten Viertelfinale am kommenden Sonntag in Vechta, ehe das Team von Pedro Calles, seinerseits frischgebackener "Trainer des Jahres" der BBL, am Mittwoch zu Spiel zwei in Freak City gastiert. 

Benjamin Strüh

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