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Die besten Sprüche von Hans Meyer

02.11.2007

Nürnbergs Trainer Hans Meyer. © dpa


«Die Spieler kommen morgens um neun, trinken Kaffee, halten ein Schwätzchen, danach eine kleine Mannschaftsbesprechung, 90 Minuten Training, eine Stunde Nachbereitung. Und nachmittags gehen sie dann
mit der Mutti auf die Kö nach Düsseldorf. Die können einkaufen, während andere noch an der Maschine stehen. Als Fußball-Profi hat man eine herrliche Zeit.»


«Als ich mit knapp 28 Jahren Trainer in Jena geworden bin, hat das eingeschlagen wie eine Bombe. Das war, als ob ein 18-jähriger Schiedsrichter wird und dann noch aus der Leichtathletik kommt.»


«Bis 1990 habe ich nicht für Geld, sondern für den Sozialismus gearbeitet.»


«Hören Sie, ich bin von Haus aus Kommunist, das heißt, ich bin von Haus aus arm.»


«Wenn Du Fußball machst, dann lässt Dich der Beruf nicht mehr frei. Man entwurzelt sozial ein bisschen. Geh’ mal abends ins Theater, wenn Du drei Mal verloren hast. Da bist Du ein Laune-Schreck.»


«Im Fußball baut man Dir schnell ein Denkmal, aber genauso schnell pinkelt man es an.»

«Wollten Sie mir einen Heiligenschein aufsetzen, ich würde ihn sofort herunterreißen.»

«Ich kann die Taktik noch so geschickt wählen, die Spieler noch so gut motivieren, noch so perfekt trainieren: Wenn wir vier Mal nacheinander verloren haben, wenn Dich der Vorstand nicht mehr grüßt,
wenn die Mannschaft in Grüppchen zerfällt, wenn im Umfeld das Hauen und Stechen beginnt, wenn alle sich gegenseitig nur noch Schuld zuweisen, dann hilft dem Trainer keine seiner Fähigkeiten, sondern nur noch ein Sieg.»


«Ich kann gar nicht alt genug werden, um alle Überraschungen, die der Fußball so parat hat, verkraften zu können.»

«Ich bin nun als Pokalsieger in der DDR und im Westen in die Geschichte eingegangen. Wurde auch Zeit, so viele gibts nicht mehr von uns.» 

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