Montag, 23.11.2020

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Die Club-Glosse: Düstere Tage? Lichtblicke mit dem FCN

Ist ja nicht alles schlecht: Ein augenzwinkernder Blick auf den Altmeister - 29.10.2020 10:50 Uhr

Zusammenhalt in ziemlich schwierigen Zeiten: Thomas Grethlein und Hanno Behrens bleiben beim Club an Bord.

29.10.2020 © Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink / WoZi


Folge 66: Zwischen Hack und Hoffnung

Hanno Behrens ist nach überstandener Corona-Infektion raus aus der Quarantäne (und vielleicht demnächst sogar zurück auf dem Platz). Robin Hacks im Training erlittenes Knie-Aua entpuppte sich mal nicht gleich als karrieregefährdender Totalschaden, sondern nur als profane Prellung. Meisterspieler Gustl Flachenecker durfte gestern bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag feiern. Die neue Online-Community, in der der Verein seine Fans zu sozialem Engagement motivieren möchte, erfährt regen Zulauf. Und nicht zu vergessen: Die U11 ist Meister der Kreisliga. Glückwunsch.

Ob es auch als gute Nachricht zu werten ist, dass Thomas Grethlein bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am Dienstag wenig überraschend als Chef des Kontrollgremiums bestätigt wurde, darüber sind die Meinungen geteilt. Grethlein war ja zum Teil völlig berechtigt (Palikuca), zum Teil eher übertrieben (Bier) derart in die Kritik geraten, dass man glauben durfte, er müsse nun um sein Ehrenamt bangen.

+++ Grethlein: "Wir müssen uns nichts vorwerfen" +++

Doch die gefühlte öffentliche Meinung stimmt eben nur selten mit jener der breiten (und meist schweigenden) Masse überein, wie das Mitgliedervotum zeigte: Mit 1108 Stimmen ließ der "Doktor" 17 Mitbewerber recht souverän hinter sich. Zwar war die brisante Wahl erst zu später Stunde über die virtuelle Bühne gegangen, aber wer die Revolution will, darf eben nicht einfach ins Bett gehen. Es sei denn, man heißt John Lennon.

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FCN vs. Braunschweig: Das 1:6 klammern wir aus

Nürnberg und Braunschweig - zwei Traditionsvereine, die sich früher an der Tabellenspitze duellierten. Nach einer langen Pause ohne Bundesliga-Partie trafen sie im Abstiegskampf der Saison 13/14 aufeinander, den letztendlich beide verloren. In der zweiten Liga jubelte in den vergangenen Spielzeiten meist die Heimmannschaft. Kurzer Hinweis noch: Das 1:6 aus der letzten Saison, eine der derbsten Club-Klatschen überhaupt, fehlt in dieser Bildergalerie.


Grethlein wird den Club also auch die nächsten Jahre anführen, was gerade in Pandemie-Zeiten ja auch nicht immer ein Vergnügen ist. Dass die Deutsche Presse-Agentur dem Club jüngst sogar eine "Führungsschwäche" attestierte, hatte allerdings eher weniger mit Grethlein zu tun. Angesprochen fühlen mussten sich seine Fußballer, die gegen den KSC zum vierten Mal in dieser Saison einen Vorsprung verdaddelt hatten. Immerhin: Verloren haben sie nicht. Und das ist in Nürnberg ja auch schon so etwas wie eine gute Nachricht.

+++ Vorsprung für den FCN: Sörensen führt Club-Abwehr an +++

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Dämpfer im Dauerregen: Der Club verspielt's auch gegen den KSC

Wieder geht der 1. FC Nürnberg in Führung, wieder gibt es am Ende kein Sieg. Der Klauß-Club bestimmt in Halbzeit eins das Geschehen, schläft dann aber nach der Pause in einer Szene - und steht im Dauerregen am Freitagabend erneut nur mit einem Zähler da. Die besten Bilder aus dem Geister-Achteck!



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"Harmlos und unterlegen": Enttäuschte Fans nach Club-Remis

Wieder ein Unentschieden, wieder kein Dreier, wieder eine unbefriedigende Vorstellung im heimischen Stadion. Die Hoffnung, dass es wenigstens diesmal einen Lichtblick gibt, war bei den meisten Fans schnell dahin. "Untrainierbar", "desolate Taktiken" - die Anhänger geizen nach dem Remis nicht mit Kritik. Weil das Stadion Corona-bedingt leer bleiben musste, haben wir uns im Netz nach den Meinungen zum Spiel umgehört. Das Urteil der Fans: Vernichtend, aber differenziert.


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Vierer satt: Die Club-Kritik nach dem Regen-Remis gegen Karlsruhe

Mit 1:1 trennt sich der FCN am Freitag vom Karlsruher SC. Gegen die Badener verspielt der Club einmal mehr eine Führung - und präsentiert sich in der Offensive nicht zwingend, in der Defensive erneut schlecht sortiert. Entsprechend mau fallen die Noten von NZ-Redakteur Uli Digmayer aus.


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