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Dresden-Auftakt: Der Club ist hungrig auf die Saison

Wahrscheinlich mehrere Neuzugänge in der Startelf - 25.07.2019 16:33 Uhr

Gute Laune beim Coach und beim Kapitän: Der Club will als geschlossene Mannschaft in die Saison starten.

25.07.2019 © Sportfoto Zink / DaMa


Damir Canadi ist auch schon ein paar Jahre in der professionellen Fußball-Branche unterwegs. Den SCR Altach hat er relativ lange betreut, den SK Rapid Wien nur ein paar Monate, Atromitos Athen zwei komplette Spielzeiten. Trotzdem kribbelt‘s immer wieder aufs Neue, wenn‘s losgeht. "Da geht es mir nicht anders als den Spielern", sagt Canadi auf der Pressekonferenz am Donnerstag, "um auch zu sehen: Wo steht die Mannschaft wirklich?"

Für den 1. FC Nürnberg ist der gebürtige Wiener offiziell erst seit Anfang Juni verantwortlich – musste aber seitdem einen gewaltigen Umbruch moderieren. Zehn Spieler sind weg, neun sind gekommen, der eine oder andere wird, wie Sportvorstand Robert Palikuca bereits mehrfach ankündigte, noch folgen.

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Der große Trikot-Launch: Club zeigt neues Heimdress

Die Spannung war riesig und auf einmal ist der Moment dann endlich gekommen: Die Club-Spieler drehen sich im Schaufenster wie Puppen und präsentieren das neue Heimtrikot. Auch Sportvorstand Robert Palikuca und Trainer Damir Canadi waren bei der Trikot-Veröffentlichung ebenfalls vor Ort und verloren einige Worte über das neue Modell in Schwarz-Rot.


Canadis knifflige Aufgabe bestand in den vergangenen 38 Tagen Vorbereitung also vorrangig darin, aus einem runderneuerten Kader möglichst zügig eine funktionierende Einheit zu formen. Am Samstag, im ersten Punktspiel in Dresden (Anstoß 13 Uhr), werden es voraussichtlich gleich vier bis fünf Neuzugänge in die Startelf schaffen.

Die besten Chancen dürften Tim Handwerker, Asger Sörensen, Nikola Dovedan und Robin Hack haben; dienstunfähig sind aktuell die Rekonvaleszenten Adam Zrelak und Fabian Schleusener, die schwer verletzten Virgil Misidjan (Kreuzbandriss) und Alexander Fuchs (Mittelfußbruch) sowie Felix Lohkemper, der mit Wadenproblemen zu kämpfen hat.

Das Kollektiv muss es richten - nicht die Einzelpersonen

Weil Namen für Canadi allerdings eher nebensächlich sind, müssen es eben andere richten. In der Gruppe, als Kollektiv. Auf welchem Niveau, wird man am Samstag in Dresden sehen. "Ich denke, dass wir uns verschiedene Möglichkeiten erarbeitet haben", sagt Canadi, der seinen Club aktuell ebenfalls nicht richtig einschätzen kann. Vorbereitung ist Vorbereitung, die 2. Liga ist die 2. Liga.

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Es war ein langer Sommer für den 1. FC Nürnberg, ein Sommer des Umbruchs. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga stellte sich der fränkische Altmeister sportlich neu auf. Wir zeigen auf, welche Königstransfers dem FCN neues Leben einhauchen sollen - und welche Eigengewächse in dieser Saison ihre Chance bekommen könnten.


Letztlich gehe es darum, die Trainingsinhalte jetzt auch im Ernstfall umzusetzen. "Dass wir nicht am höchsten Zenit sind, ist auch klar", sagt Canadi, "dass wir uns noch verbessern können. Aber ich denke, die Mannschaft ist bereit, ist hungrig, signalisiert Vorfreude auf das erste Spiel." Wie die Anfangsformation genau aussehen wird, lässt Canadi noch offen, ist bei dem einen oder anderen sogar "noch unschlüssig, speziell mit Medeiros, der ein spezieller Spieler sein könnte für unser Spiel".

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© Sportfoto Zink / DaMa

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Der Portugiese, erst vergangene Woche von Sporting Lissabon verpflichtet, scheint bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben beim Üben. Deshalb ist er in Dresden auch gleich dabei, "natürlich überlegt man, wenn man so einen Fußballer hat, ob man ihn über 60, 70 Minuten schon bringen kann." Am Samstag, ab 13 Uhr. Hinterher weiß man wahrscheinlich etwas mehr über den neuen 1. FC Nürnberg.

Wolfgang Laaß

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