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Drmic wettert: "Bin enttäuscht, dass Verbeek weg ist"

Stürmer trifft mit Kritik auch seinen neuen Trainer Roger Prinzen - 27.04.2014 10:27 Uhr

Übt Kritik am Trainerwechsel von Verbeek zu Prinzen - und trifft damit auch seinen neuen Trainer: Josip Drmic.

27.04.2014 © dpa


Er soll gewettert, geflucht, geschimpft haben. Noch im Kabinengang ließ Nürnbergs Josip Drmic seiner Wut freien Lauf, berichtet die Agentur SID. Das Thema, wie so oft beim 1. FC Nürnberg in den letzten Tagen: der Trainer. Der Wechsel von Gertjan Verbeek zu Roger Prinzen sollte den Club eigentlich vor dem Abstieg bewahren, die letzten Impulse setzen. Doch der Prinzen-Effekt ist verpufft. Und der Club taumelt weiter dem Abstieg entgegen.

"Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, dass Verbeek weg ist", sagte Josip Drmic direkt im Anschluss an die Partie. "Für mich war er ein hervorragender Trainer. Er hat mich sehr, sehr weit gebracht." Verwunderlich sind Drmics Aussagen, weil auch vermeintliche Probleme zwischen Mannschaft und Trainer für Verbeeks Entlassung verantwortlich gemacht wurden. "Dass jetzt ein Neuer an der Seitenlinie steht, mit neuen Anweisungen - das ist Ansichtssache", sagt Drmic - und trifft damit auch seinen neuen Trainer Roger Prinzen. "Ich muss meinen Job machen."

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Einfallslos, leblos, torlos: Der Club enttäuscht in Mainz

Auch im ersten Spiel nach der Demission von Gertjan Verbeek hat der 1. FC Nürnberg nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bei der 0:2-Pleite in Mainz strahlte der Club nach vorne kaum Gefahr aus, hinten boten Pinola & Co. ihren Widersachern immer wieder großzügig Räume an.


Derweil äußerte sich Roger Schmidt, der in der neuen Saison Bayer 04 Leverkusen übernehmen wird, zur Personalie Drmic. Der sei "ein interessanter Spieler, da haben wir nie einen Hehl daraus gemacht", sagt Schmidt. "Aber auch ein interessanter Spieler für andere Vereine, das hat er sich verdient durch seine Leistungen. Nürnberg spielt gegen Abstieg, da sollten wir uns zurückhalten.“

tl

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