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Ein neuer Tim für den Club: Handwerker tritt Leibolds Erbe an

Der Neuzugang will sich auch beim 1. FC Nürnberg festspielen - 12.07.2019 18:23 Uhr

Tim Handwerker soll Tim Leibold beim 1. FC Nürnberg ersetzen. © Sportfoto Zink


Den Mann, den er beim 1. FC Nürnberg ersetzen soll, hat Tim Handwerker noch persönlich kennengelernt. "Ich habe mir Tim Leibolds Wohnung angeschaut, und natürlich haben wir da auch ein bisschen geredet", erzählt der Neuzugang vom 1. FC Köln.

Beim Plausch unter Linksverteidigern hat Handwerker schnell festgestellt, dass sein Vornamensvetter "ein guter Typ gewesen zu sein scheint" und auch "ein wichtiger Faktor in der Mannschaft" war. Der 21-Jährige will versuchen, die Fußstapfen des zum HSV abgewanderten Leibold adäquat auszufüllen und sich "so gut es geht einzubringen".

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Im Gegensatz zum lausbubenhaften Schwaben ist der Rheinländer nach eigener Einschätzung aber eher ein ruhiger Typ, "ich stehe nicht so gerne im Mittelpunkt".

Beim FC Groningen ließ sich das in der vergangenen Saison allerdings kaum vermeiden. Im Team des niederländischen Ehrendivisionärs etablierte sich die Kölner Leihgabe auf der linken Abwehrseite auf Anhieb als Stammkraft und bestritt 31 von 34 möglichen Partien. Von einem "super Jahr" schwärmt Handwerker, in der quirligen Studentenstadt habe er sich sehr wohlgefühlt und auch persönlich weiterentwickelt.

"Rhein ist wie ein Bruder für mich"

"Es war für mich ja auch ein großer Schritt: erstmals von zu Hause weg, erstmals alleine wohnen, eine neue Sprache." Nachdem Groningen etwas überraschend auf seine Kaufoption verzichtete und auch der 1. FC Köln, für den Handwerker in der Saison 2017/18 immerhin elf Bundesliga-Spiele bestritten hatte, keine rechte Verwendung fand, meldete sich Nürnbergs Sportvorstand Robert Palikuca.

Und dann ging alles ganz schnell. "Bei so einem Traditionsverein muss man nicht lange überlegen", sagt Handwerker. Zumal da am Valznerweiher ja auch noch ein ganz besonderer Kollege aus gemeinsamen Tagen bei Bayer Leverkusen wartete: "Simon Rhein ist wie ein Bruder für mich. Wir haben unsere ganze Kindheit miteinander verbracht und zehn Jahre zusammen gespielt", erzählt der 21-Jährige. Entsprechend groß war die Freude, als die beiden Jugendfreunde wieder vereint waren. Tim Leibold sei Dank. 

Uli Digmayer

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