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Eine Bergwelt mitten in Erlangen

Neues DAV-Zentrum soll Spitzen- und Breitensport vereinen - 10.04.2019 19:00 Uhr

So soll das neue Vereins- und Kletterzentrum der Sektion Erlangen des Deutschen Alpenvereins aussehen. Die Mitglieder stimmten während der Jahreshauptversammlung mit einer üerwältigenden Mehrheit für die Planungen. © Klaus-Dieter Schreiter


Die Decke des Kuppelsaals in der Sparkasse an der Werner-von-Siemens-Straße ist sehr wahrscheinlich noch niemand hinaufgeklettert. Trotzdem hätte es keinen treffenderen Ort für die sportlich-alpine Bekanntmachung geben können als den imposanten Raum mit den hoch zulaufenden Spitzwänden.

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Klettern wie die Affen: Erlanger Stadtmeisterschaft im Bouldern

In die 17. Runde gingen in diesem Jahr die Erlanger Stadtmeisterschaften im Bouldern, die von der Erlanger Sektion des Deutschen Alpenvereins ausgerichtet wurden. Ob Anfänger oder Bouldercrack, Jung oder Alt, Groß oder Klein, alle konnten sich miteinander messen - und klettern was das Zeug hält.


Eingeladen hatten die Sparkasse und der Deutsche Alpenverein, Sektion Erlangen, um, wie der hiesige DAV-Vorsitzende Kai Lenfert sagte,: "Die Katze aus dem Sack zu lassen." Wie mehrfach berichtet baut der Alpenverein ab 27. September an der Kurt-Schumacher-Straße sein neues Kletter- und Vereinszentrum – angeschlossen an das städtische Bürger- und Begegnungszentrum mit Vierfach-Sporthalle (BBGZ).

Rund vier Millionen Euro kostet das Projekt, das Geschäftsräume, einen Veranstaltungsraum, ein Bistro, mehrere Schulungsräumlichkeiten und vor allem das Sportklettern vereinen soll. "Es wird keine kommerzielle Anlage", ist Lenfert wichtig, "sondern ein Vereinsgebäude, das jedem offen steht."

Stark ausgerichtet wird die 2000 Quadratmeter große Indoor- und Outdoor-Kletterfläche am Jugend- und Wettkampfsport, die Wandhöhe von 17 Metern, so Projektleiter Torsten Hans, erlaubt Weltrekordversuche im Speedklettern – neben Bouldern und Sportklettern ab 2020 olympische Teildisziplin.

Sparkassen-Chef Johannes von Hebel, DAV-Vorsitzender Kai Lenfert und Sportamts-Leiter Ulrich Klement (v.l.) © DAV Erlangen


"Dieses Nutzungskonzept für Breiten- wie Spitzensport sowie die Tatsache, dass der Erfolg einer Sparkasse immer mit dem Erfolg einer Region zusammenhängt, haben uns überzeugt", so Johannes von Hebel, Vorsitzender der Erlanger Sparkasse.

Der Zusammenarbeit mit dem DAV – nicht zuletzt der Finanzierung des Projektes – wollte von Hebel nun "noch einen draufsetzen". Das bedeutet: Die Sparkasse erwarb die Namensrechte des Neubaus. Der nennt sich nun "Sparkassen-Bergwelt" – und ist ab Dezember 2020 dann wirklich ein Gebäude, an dessen Wänden und Decke man hinaufklettern kann. 

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