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Ernst erzählt: Darum ist das Kleeblatt so gut

Der Mittelfeldmann nennt Gründe für die starken Leistungen - 22.04.2021 15:46 Uhr

Tolles Tor: Sebastian Ernst steht auf und bejubelt sein Tor zum 1:0 für die Fürther gegen Braunschweig. Paul Seguin beobachtet ihn.

21.04.2021 © Sportfoto Zink / Melanie Zink, Sportfoto Zink / Melanie Zink


Vom linken Flügel war es mal wieder David Raum, der eine Flanke in den Strafraum schlug. Sebastian Ernst hatte sich dort positioniert und als der Ball auf ihn zukam, mit einem Seitfallzieher spektakulär vollendet. Schon in der 9. Minute war die Spielvereinigung Greuther Fürth am Dienstagabend gegen Eintracht Braunschweig auf diese Weise in Führung gegangen. Am Ende stand nach weitern Toren von Branimir Hrgota per Foulelfmeter und Havard Nielsen ein 3:0 auf der Anzeigetafel. Das war auch der Halbzeitstand gewesen.

"Das war ein super Tor"

"Das war ein super Tor von Sebastian Ernst, toll rauskombiniert", analysierte Trainer Stefan Leitl diese Szene. Gut gefallen haben dürfte ihm dabei auch, dass es Ernst war der den Treffer erzielt hatte. Beim 2:2 in Darmstadt am Freitag der vergangenen Woche war der Mittelfeldspieler noch nicht so gut weggekommen. Nach der ersten Hälfte, die nicht wirklich dem eigentlichen Leistungsvermögen des Kleeblatts entsprochen hatte, war Ernst in der Kabine geblieben. Gespielt hatte er zuvor ziemlich unauffällig.

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Platz zwei gefestigt: Furiose Fürther schlagen Braunschweig

Etwas mehr als eine halbe Stunde hat die SpVgg Greuther Fürth gebraucht, dann war klar: Die drei Punkte gegen Eintracht Braunschweig bleiben im Ronhof. Dank einer konzentrierten Leistung in Halbzeit eins bleibt das Kleeblatt vorerst auf Platz zwei - und darf weiter vom ganz großen Coup träumen. Hier sind die Bilder zum Spiel!


Gegen Braunschweig war das nicht so. Der Zehner in der Fürther Raute gehörte wieder zu den Emsigen, die in der vordersten Linie das Fürther Pressing einleiten und den Gegner schon früh unter Druck setzen. Braunschweig kam damit gar nicht klar, auch wegen der Raute. Dabei hatten sich die Niedersachsen extra etwas einfallen lassen, um ihrem Rauten-Problem Herr zu werden. Nachdem die Eintracht schon gegen Paderborn Schwierigkeiten mit einem Gegner hatte, der auf diese Formation setzte, verzeichnete Meyer auf die zuletzt etablierte Doppelsechs. Trotzdem wurden die Gäste im Ronhof überrannt.

"Es macht Sinn, nicht von Aufstieg zu reden"

"Wir wollten druckvoll spielen, wollten Tore schießen. In einem Heimspiel wollen wir uns natürlich nicht verstecken. Ich glaube, das haben wir gut gemacht", befand Ernst nach Schlusspfiff. "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, fast jede Chance reingemacht". Im Sommer wechselt Ernst zu Hannover 96 und bleibt damit sicher in der zweiten Liga. Mit Fürth könnte er aber vorher noch den Aufstieg perfekt machen. Doch wie alle anderen bei der Spielvereinigung hält sich auch der 26-Jährige mit forschen Tönen zurück. "Natürlich haben wir viele Punkte und stehen momentan gut da. Aber ich glaube, es macht Sinn, jetzt nicht von Aufstieg zu reden, sondern von Spiel zu Spiel zu gucken. Andere Mannschaften haben noch ein paar Spiele weniger" so Ernst. Eine nachvollziehbare Erklärung.


Volle Kontrolle! Das hübsche Gesicht des Kleeblatts


Die Gründe dafür, warum es beim Kleeblatt so gut läuft, muss Ernst nicht lange suchen: "Wir haben einfach Bock, jeden Tag, jedes Spiel. Wir verstehen uns großartig, wir wollen jedes Wochenende alles reinwerfen". Sehen konnte man das auch, wenn gegen Braunschweig an einem Dienstag gespielt wurde.

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