Erst im Endspiel war für Kramer Schluss

6.8.2016, 08:20 Uhr
Im schwer umkämpften Finale der U 21 musste sich der Erlanger Nicolas Kramer (Bild) dem an Nummer eins gesetzten André Büttner aus Nürnberg geschlagen geben. Schon in den Halbfinals der „Königsklasse“ hatten beide starke Auftritte gezeigt.

© Harald Hofmann Im schwer umkämpften Finale der U 21 musste sich der Erlanger Nicolas Kramer (Bild) dem an Nummer eins gesetzten André Büttner aus Nürnberg geschlagen geben. Schon in den Halbfinals der „Königsklasse“ hatten beide starke Auftritte gezeigt.

Auch in diesem Jahr freute sich das Team um Turnierdirektorin Claudia von Lindeiner-Lang über rund 100 Anmeldungen. Wie in der Vergangenheit waren die Kinder und Jugendlichen aus ganz Bayern zum TC Rot Weiß gereist, um sich die begehrten Punkte zu ergattern.

Mangel an Mädels

Bei den Jungs konnten wie gewohnt alle Altersklassen gespielt werden. Bei den Mädchen hingegen konnten leider – mangels Teilnehmerinnen – nur die Konkurrenzen U 10 und U 14 ausgetragen werden.

Im schwer umkämpften Finale der U 21 musste sich der Erlanger Nicolas Kramer dem an Nummer eins gesetzten André Büttner aus Nürnberg (Bild) geschlagen geben. Schon in den Halbfinals der „Königsklasse“ hatten beide starke Auftritte gezeigt.

Im schwer umkämpften Finale der U 21 musste sich der Erlanger Nicolas Kramer dem an Nummer eins gesetzten André Büttner aus Nürnberg (Bild) geschlagen geben. Schon in den Halbfinals der „Königsklasse“ hatten beide starke Auftritte gezeigt. © Harald Hofmann

Bei den U 10 weiblich konnte sich Christina Heilberger vom CaM Nürnberg mit zwei Siegen und 24:0 Spielen an die Spitze ihrer Gruppe setzen. Bei den U 14 weiblich standen sich die an 1 und 2 gesetzten Mädels Oliwia Kempinski (TC Lerchenbühl Bayreuth) und Marielena Münch (SB Versbach), im Finale gegenüber. In diesem konnte sich schließlich doch recht klar Oliwia Kempinski durchsetzen.

Bei den U 10 männlich kämpften sich mit Florian Reichelsdorfer und Robin Reichrath zwei Vereinskumpanen des TC Herzogenaurach ins Finale. Die beiden Jungs kämpften um jeden Punkt und am Ende konnte sich Robin Reichrath den Titel bei den U 10 sichern.

Auch bei den U 12 männlich schafften es die beiden topgesetzten Nicolas Zademack vom TC Rot-Blau Regensburg und Adrian Horack vom TC Weiß-Rot Coburg, bis ins Finale. Am Ende war Nicolas Zademack dann der glückliche Gewinner.

Die U 14 männlich bildete in diesem Jahr mit 35 Meldungen das teilnehmerstärkste Feld und so hatten die beiden besten Spieler bis zum Finale bereits vier Matches absolviert. In einem hochklassigen Match auf dem Center Court traten Lukas Köhler (MTV Bamberg) und Roman Bauer (TC Hengersberg) gegeneinander an. Am Ende setzte sich Roman Bauer klar gegen den an eins gesetzten Lukas Köhler durch und sicherte sich den größten Pokal seiner Altersklasse.

Bei den U 16 männlich schafften es Tobias Thuy-Stark vom TC Selb und Steven Stasiuk vom TC Bamberg bis ins Finale. Hier konnte sich Steven Stasiuk klar in zwei Sätzen durchsetzen.

Oliwia Kempinski hat die Konkurrenz der U 14 gewonnen. Erwartungsgemäß traf die Nummer eins der Setzliste auf die Nummer zwei Marielena Münch.

Oliwia Kempinski hat die Konkurrenz der U 14 gewonnen. Erwartungsgemäß traf die Nummer eins der Setzliste auf die Nummer zwei Marielena Münch. © Harald Hofmann

In der „Königsklasse“, der U 21 männlich, repräsentierten mit Sven Göpfrich und Nicolas Kramer gleich zwei Herren des TC Rot Weiß Erlangen den Verein. Sven Göpfrich musste gleich in seinem ersten Match über die volle Distanz von drei Sätzen gehen und zog nach einem 2,5 Stunden-Krimi schließlich ins Viertelfinale ein. Gezeichnet von seinem extremen, ersten Match unterlag er hier jedoch glatt in zwei Sätzen.

Hart umkämpfte Matches

In den beiden Halbfinals zwischen Andre Büttner (CaM Nürnberg) und Dominik Maly (TV Fürth 1860) sowie zwischen Nicolas Kramer und Fabian Knüttel (TC Weiß-Blau Würzburg) wurde den Zuschauern bereits großartiges Tennis geboten. Beide Matches waren hart umkämpft und Nicolas Kramer musste ebenfalls drei Sätze bis zum Sieg kämpfen. Im Finale standen sich dann schließlich Andre Büttner und Nicolas Kramer gegenüber, welches am Ende der an 1 gesetzte Andre Büttner für sich entscheiden konnte.

Über den Verlauf des Turniers zeigte sich das Team um Turnierdirektorin Claudia von Lindeiner-Lang sehr zufrieden und bedankte sich bei allen Sponsoren, die das Turnier erst möglich machen.

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