Donnerstag, 26.11.2020

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Erstligareif? FCN, Braunschweig und viel Geschichte

Von den 60ern bis in die Neuzeit: Der Altmeister-Treff in Bildern - 28.10.2020 14:24 Uhr

Braunschweig? Da war doch was! Ondrej Petrak brachte Nürnberg gegen die Blau-Gelben an die Bundesliga-Pforte.

13.11.2018 © Sportfoto Zink / DaMa


Beinahe-Drittligist gastiert bei Zweitliga-Aufsteiger: Das war mit Blick auf den FCN und Braunschweig auch schon mal anders. Um Perlen zu dieser vermeinlichen Patina-Partie zu finden, muss man jedoch gar nicht so tief tauchen. Nicht in die schwarz-weiß bebilderte Bundesliga-Geschichte der späten 60er Jahre, als alles noch gut war - und erst die Eintracht Meister und dann der Club.

Petrak klopft an

Meister, neun entsprechende Einträge führt der FCN auf dem Briefkopf, war der Club 2018 nicht. Noch nicht einmal erstklassig, nach einer Zweitliga-Begegnung mit Braunschweig aber fast. Am 30. April klopfte er gewaltig am Tor zum Oberhaus. Ondrej Petrak war es, der den FCN an an die Pforte zur Erstklassigkeit führte. Im Heimspiel gegen den BTSV war der in der defensiven Mittelfeldzentrale beheimate, inzwischen in Bratislava ansässige Tscheche bereits in Hälfte eins einige Male mit aufgerückt. Und hatte den Abschluss gesucht.

Kurz vor dem Kabinengang klappte es dann: Mit beeindruckender Schusstechnik und Präzision platzierte Petrak den Ball im rechten Eck des Gäste-Gehäuses. Das Führungstor des FCN - bei Abpfiff hieß es in Nürnberg 2:0 gegen die Niedersachsen - stellte den Brustlöser gegen Braunschweig dar. Und die Ouvertüre zum Aufstieg.

Einen Spieltag später in Sandhausen machte der Petrak-Club nach vier vergleichsweise tristen Jahren in Liga zwei seine Rückkehr in Deutschlands höchste Spielklasse klar. Ein bisschen glaubt man immer noch das Torholz zu hören, neben dem Petraks Schuss in Nürnberg einschlägt. Den Türöffner, den rechten Pfosten. Das Zischen und Klopfen. Auch zweieinhalb Jahre später noch, vor diesem Samstag, an dem ein Beinahe-Drittligist bei einem Zweitliga-Aufsteiger gastiert (13 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de).

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