Keine Schiris für Eishockey

EV Pegnitz: Doppelter Ärger über Spielabsage

26.9.2021, 09:51 Uhr
Nicht aufs Eis durften die Spieler der Ice Dogs am Sonntag - aus einem ungewöhnlichen Grund.

Nicht aufs Eis durften die Spieler der Ice Dogs am Sonntag - aus einem ungewöhnlichen Grund. © Andreas Beil, NN

Die bisherigen drei Vorbereitungsspiele der Pegnitzer „Ice Dogs“ verliefen recht ansehnlich. Nach der Niederlage bei den Schönheider Wölfen und dem Sieg bei der 1b Vertretung der Selber Wölfe beeindruckten die Spieler des EV Pegnitz beim 2:1-Sieg beim höherklassigen ERSC Amberg Trainer Markus Hausner. Nun wollte man gegen die ebenfalls höherklassigen Mighty Dogs aus Schweinfurt die starken Trainingsleistungen auch im Spiel zeigen. Das Spiel hätte wegen fehlendem Eis in Haßfurt stattgefunden.

Doch nachdem das bereits für Freitag angesetzte Spiel kurzfristig auf den Sonntag verschoben wurde, kam am Donnerstag die endgültige Absage durch den Eishockeyobmann im Bayerischen Eishockeyverband. „Für das Spiel stehen keine Unparteiischen zur Verfügung“, so die Begründung. So fehlt den Pegnitzern ein wichtiges Vorbereitungsspiel für die am 15. Oktober beginnende Saison. Das letzte Vorbereitungsspiel findet nun am 3. Oktober in Freising statt.

„Die Absage ist für uns nun in doppelter Hinsicht ärgerlich“, so Trainer Hausner. Denn nachdem die Absage für das Freitagspiel und die Verschiebung auf Sonntag kam, wären nicht alle Spieler an Bord gewesen. „Ich hätte vielleicht zehn Spieler dabei gehabt“, so Hausner. „Doch die junge Mannschaft ist heiß auf Eishockey spielen.“ Und so tauschten einige Spieler ihre Schichten in der Arbeit oder sagten andere Verpflichtungen ab, um am Sonntag in Haßfurt gegen die Mighty Dogs dabei sein zu können. Damit konnten sie aber unter der Woche nicht am Training teilnehmen. „Dann kam am Donnerstag die Absage und nun ist am Sonntag kein Spiel und beim Training fehlen auch einige Spieler“, kommentiert der Trainer ärgerlich.

Natürlich kann er die Situation mit den Schiedsrichtern auch verstehen, doch findet Hausner: „Meiner Meinung macht der Verband einfach zu wenig, um Schiedsrichter an Bord zu holen. Hier müsste auch auf die ehemaligen Spieler mehr zugegangen werden.“

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