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Ex-Fürther Occean wird ein "Roter Teufel"

Kanadier wechselt nach einem Jahr bei Eintracht Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern - 01.07.2013 13:51 Uhr

Gute Erinnerungen an Fürth: Olivier Occean (rotes Trikot) blieb in der vergangenen Saison meist glücklos. Jetzt soll in Kaiserslautern der Neuanfang glücken. © Sportfoto Zink / WoZi


Der Vertrag ist sowohl für die Erste als auch die Zweite Liga gültig, Kaiserslautern besitzt zudem eine Kaufoption nach Ablauf des Leihgeschäfts. Occean stieß bereits am Montag zum Team von Trainer Franco Foda und reist mit den „Roten Teufeln“ am Dienstag ins Trainingslager nach Österreich.

Der 31-Jährige bestritt für die Frankfurter in der vergangenen Saison 18 Spiele und erzielte dabei einen Treffer. In der Rückrunde kam der Angreifer bei den Hessen aber nur noch sporadisch zum Einsatz und spielte in den Plänen von Eintracht-Coach Armin Veh keine Rolle mehr. Die Frankfurter haben in Srdjan Lakic damit aktuell lediglich nur einen nominellen Stürmer im Aufgebot. Veh fordert deshalb auf jeden Fall noch zwei neue Offensivkräfte. Allerdings tut sich Sportdirektor Bruno Hübner derzeit noch schwer, die Wünsche seines Trainers zu erfüllen.

So groß die Schwierigkeiten von Occean in Frankfurt auch waren, bei der SpVgg Greuther Fürth hat man überwiegend positive Erinnerungen an den bulligen Kanadier: In der Saison 2011/12 war der heute 31-Jährige mit 17 Saisontreffern maßgeblich am vielumjubelten Erstliga-Aufstieg der Fürther beteiligt. Zum Durchmarsch der Spielvereinigung bis ins Halbfinale des DFB-Pokals steuerte Occean ebenfalls zwei Tore bei. Vor einem Jahr suchte der Angreifer aber die Herausforderung bei Mitaufsteiger Frankfurt, anstatt weiter im Ronhof auf Torejagd zu gehen. Ein Schritt, der im Nachhinein wohl der Falsche war. 

dpa / stw

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