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Fan-Randale gegen RB: Hohe DFB-Geldstrafe für das Kleeblatt

35.000 Euro: SpVgg Greuther Fürth wird zur Kasse gebeten - 24.02.2016 17:21 Uhr

In Leipzig wurde unter anderem Ralf Rangnick mit einem Bier-Becher beworfen. Jetzt gibt es die Quittung fürs Kleeblatt.

20.12.2015 © dpa


Der Grund für die relativ schwere Sanktion waren etliche Vorfälle in der Zweitliga-Partie gegen RB Leipzig am 19. Dezember, wie der Verband am Mittwoch mitteilte. Unter anderem drangen damals einige Fürther in den Stadioninnenraum ein, verletzten einen Ordner und beschädigten eine Leipziger Zaunfahne. Danach wurden Auswechselspieler der Gäste mit Gegenständen beworfen, ehe Zuschauer kurz vor Schluss einen RB-Trainerassistenten mit einem vollen Bierbecher trafen. Daneben sanktionierte der DFB die Fürther für Bengalische Feuer und Pyrotechnik im Spiel in Sandhausen am 4. Dezember. Dadurch hatte sich der Anpfiff der zweiten Halbzeit verzögert.

"Schon die Höhe dieser Strafe trifft uns empfindlich und zieht Einschnitte nach sich", wird Holger Schwiewagner, Geschäftsführer bei der Spielvereinigung auf der vereinseigenen Homepage zitiert. "Uns wurde deutlich gemacht, dass wir bei einem erneuten Fehlverhalten unserer Anhänger, egal ob auswärts oder daheim, mit einem Teilausschluss von Zuschauern rechnen müssen. Welche Konsequenzen das für uns als Verein, aber auch für alle Fans hat, brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht erläutern."

Von den 35.000 Euro kann Fürth 12.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies ist dem DFB dann bis zum 31. August 2016 nachzuweisen, wie es hieß. Die SpVgg kann binnen 24 Stunden gegen das Einzelrichter-Urteil vorgehen.

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Erst fad, dann dramatisch: Kleeblatt unterliegt Leipzig

In einer mitreißenden Schlussphase hat die SpVgg Greuther Fürth einen Punkt gegen die Tabellenführer von RB Leipzig verspielt und verlor am Ende denkbar knapp mit 1:2 (0:1). Stefan Ilsanker traf das Kleeblatt in der 93. Minute mitten ins Mark.


dpa/nb E-Mail

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