FCN-Aufsichtsrat: Comeback von "Siggi" Schneider?

9.10.2020, 18:04 Uhr
Comeback nach sechs Jahren? Siegfried Schneider möchte wieder in den Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.

Comeback nach sechs Jahren? Siegfried Schneider möchte wieder in den Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg. © Sportfoto Zink / DaMa

Im Oktober 2014 musste sich Siegfried Schneider, den alle nur "Siggi" nennen, schweren Herzens vom 1. FC Nürnberg verabschieden. Seine erneute Bewerbung um einen Platz im Aufsichtsrat scheiterte, die über 1300 Mitglieder in der Meistersingerhalle wollten andere. Dr. Thomas Grethlein, Stefan Müller und Mathias Zeck für drei Jahre, Johannes Bisping und Prof. Dr. Rainer Gömmel für zwei Jahre, als Nachrücker für die zurückgetretenen Manfred Müller und Hanns-Thomas Schamel.


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Erst ein Jahr zuvor war auch Schneider als Ersatzmitglied für den vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Klaus L. Wübbenhorst gewählt worden. Von September 2001 bis Oktober 2010 hatte Schneider zum Präsidium gezählt und war als Vizepräsident "für die Bereiche Fan-Wesen und Liegenschaften zuständig", wie der Verein einst auf seiner Webseite schrieb. Wegen seiner von einem Prozess wegen Betrugs begleiteten Firmeninsolvenz ließ er sein Amt seinerzeit vorübergehend ruhen.

Voller Einsatz für die Fans

Der eine oder Anhänger habe ihn jetzt gefragt, "ob ich mich nicht wieder zur Verfügung stellen möchte" , wie der gelernter Dekorationsmalermeister sagt. Der mittlerweile 70-Jährige musste nicht lange überlegen: "Der Club ist für mich immer noch eine Herzensangelegenheit". Im Aufsichtsrat würde er sich vor allem "noch mehr, noch intensiver für die Fans einsetzen".

Die Konkurrenz ist allerdings groß: Nach inoffiziellen Angaben haben 19 Kandidaten ihre Unterlagen beim zuständigen Ausschuss eingereicht. Ob die Wahl während der virtuellen Mitgliederversammlung am 20. Oktober auch durchgeführt werden kann, entscheidet sich erst kurz zuvor. Fritz Sörgel hat eine Verschiebung in den Februar oder März 2021 beantragt.

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