FCN-Neuling Behrens bereut diesen Wechsel nicht

6.8.2015, 18:58 Uhr

© Sportfoto Zink

Alle Bemühungen von Kameraden und der Vereinsführung, ihn zum Halten zu bewegen, ließ Behrens damals abblitzen.Der 25-jährige Mittelfeldspieler stand zu dem Vertrag, den er einige Monate zuvor beim 1. FC Nürnberg unterzeichnet hatte. Zu einem Zeitpunkt, als der Triumph der Lilien - dies darf nicht außer Acht gelassen werden - kaum für möglich gehalten wurde.

"Ich habe richtig gehandelt", sagt Behrens, "denn ich fühle mich beim Club wohl." An dieser positiven Darstellung ändert auch die 3:6-Schlappe beim SC Freiburg nichts. Die Mannschaft habe ihre Lehren daraus gezogen, behauptet er, und dies mit dem Sieg gegen Heidenheim auch bewiesen. Der gebürtige Elmshorner geht davon aus, dass sie aber noch längst nicht ihr wahres Leistungsniveau erreicht hat.

Eine Steigerung ist für ihn nur eine Frage der Zeit: "Natürlich müssen die Abläufe noch besser klappen. Doch dies geht eben nicht von heute auf morgen." Behrens freut sich auf die Pokalaufgabe am Montag beim Zweitligaabsteiger VfR Aalen. Dass der Club in den letzten Jahren stets schon in der ersten Runde im DFB-Pokal - und dies gegen vermeintlich schwächere Gegner - rausgeflogen ist und deshalb der Druck enorm ist, hat er natürlich längst erfahren. "Der VfR verfügt auch als Drittligist über viele routinierte Spieler und wird sich gegen uns vor Ehrgeiz zerreißen", warnt er. Doch an Selbstvertrauen mangelt es auch nicht, wie die Aussage von Hanno Behrens deutlich macht: "Wir werden kämpfen, damit uns eine erneute
Blamage erspart bleibt."

Dann halt kein "moin, moin"

Behrens fühlt sich in fränkischen Breitengraden - dies betont er - pudelwohl. Dass er mit dem typisch norddeutschen Gruß für alle Tageszeiten, moin, moin, hier nicht landen kann, ist ihm längst gedämmert.

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