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FCN-Trainer Weiler: "Fußball ist manchmal schizophren"

Burgstaller: "Die Variante nach dem Eckball haben wir einstudiert" - 23.11.2015 23:08 Uhr

Trotz des Sieges: FCN-Trainer René Weiler stimmt nach dem Braunschweig-Spiel auch kritische Töne an. © Zink


René Weiler (Trainer 1. FC Nürnberg): "Fußball ist manchmal schizophren. Manchmal spielt man gut und gewinnt nicht. Heute haben wir nicht sehr gut gespielt, aber gewonnen. Es war ein mäßiges bis schlechtes Spiel von uns. Das hatte allerdings auch mit dem Gegner zu tun. Wir haben lange keinen Zugriff bekommen. Mit unserer ersten guten Aktion haben wir dann das 1:0 gemacht. Nach der Pause wollten wir anders rausgehen, hatten aber wieder Probleme. Nach der 60. Minute hatten wir unsere beste Phase. Letztlich haben wir den Sieg verdient, zwar nicht durch die Leistung heute, sondern durch die Auftritte in den letzten Wochen, bei denen wir nicht belohnt wurden. Wir haben zuhause schon lange nicht mehr verloren und sind nun auch schon einige Spiele in der Liga ungeschlagen. Das ist positiv und darauf lässt sich aufbauen."

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Guido Burgstaller: "Mit den drei Punkten können wir zufrieden sein, mit der Leistung eher nicht. Wir haben uns sehr schwer getan, haben gegen die Braunschweiger Defensive kaum eine Lücke gefunden. Aber lieber mal nicht so gut, dafür drei Punkte. Die Variante nach dem Eckball haben wir einstudiert, ich bin froh, dass es funktioniert hat."


Niclas Füllkrug: "Braunschweig hat es nicht schlecht gemacht, das muss man ihnen lassen. Wir waren heute vielleicht ein glücklicher Gewinner. Aber wir haben auch nicht so viele Chancen zugelassen. Wir hatten zwar auch nicht viele, haben unsere aber genutzt. Dass wir eine gewisse Präsenz vor dem Tor haben, wissen wir ja. Und auf Burgis rechten Fuß kann man sich eben verlassen."


Raphael Schäfer: "Wir haben heute kein schönes Spiel gezeigt, aber gut gekämpft. Manchmal absolviert man gute Partien und belohnt sich nicht, heute war es umgekehrt. Die Mannschaft entwickelt sich langsam. In der Liga kann viel passieren. Mit den vielen Unentschieden kommt man aber nicht weiter, umso wichtig war es, heute die drei Punkte einzufahren."


Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Wir haben das 1:1 gemacht und hatten dann die große Chance zum 2:1. Über die Chance von Zuck will ich gar nicht groß reden, das ist schon anderen passiert. Beim 1:1 hat bei uns die letzte Konsequenz gepasst. Nürnberg hat nach Standards schon viele Tore geschossen, das wussten wir. Bis zum 2:1 von Burgstaller haben wir uns dagegen ja auch gut gewehrt."

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nb

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