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Fit für Ex-Verein: Didavi will gegen Club Comeback feiern

Der Stuttgarter meldet sich nach einer Verletzung zurück - 05.12.2019 15:47 Uhr

Früher Nürnberg, heute Stuttgart: Für Daniel Didavi wird es am Montagabend ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein geben. © Sebastian Gollnow, dpa


Ka Depp - Der Club-Podcast, Folge 21: Der nächste Tiefpunkt

In Nürnberg erinnert man sich noch gern an Daniel Didavi. Von 2011 bis 2012 war der Mittelfeldspieler an den Club ausgeliehen und erzielte insgesamt neun Treffer. Nach einem Zwischenstopp beim VfL Wolfsburg spielt der 29-Jährige seit 2018 wieder für seinen Jugendverein VfB Stuttgart.

Den Linksfuß plagten in der Vergangenheit viele Verletzungen, zuletzt fiel er mehrere Monate wegen einer Muskelverletzung aus. Für das Zweitliga-Spiel gegen seinen Ex-Verein am Montag meldet er sich aber einsatzbereit. "Von der Verletzung ist Stand jetzt nichts übrig geblieben. Auch für meine Sehne, mit der ich letztes Jahr viele Probleme hatte, war es gut. So bin ich komplett schmerzfrei", sagte Didavi. der seit Montag wieder im Mannschaftstraining ist.

Und weiter: "Klar denke ich, dass ich der Mannschaft helfen könnte in vielen Situationen. Aber ich würde nicht sagen, dass es an mir liegt, dass wir von den letzten sieben fünf verloren haben."

Didavi bezieht Stellung zu Tim Walter

Der ehemalige Nürnberger äußerte sich aber auch zu der aufkommenden Kritik und die Debatte um die Zukunft seines jetzigen Trainers Tim Walter. "Der Trainer ist immer der letzte in der Kette, deswegen ist es normal, dass diskutiert wird. Ich kann nur sagen, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft überragend ist", berichtete Didavi. "Ich bin schon lange beim VfB, so gut war es nie. Da hat der Trainer seinen Teil dazu beigetragen. Zwischen Trainer und Mannschaft passt es. Aber am Ende geht es um das Ergebnis. Also wenn wir nicht anfangen zu gewinnen, dann ist klar, dass es die Diskussion immer geben wird."

Der VfB steht in der 2. Fußball-Bundesliga auf dem dritten Platz und hat fünf der vergangenen sieben Begegnungen verloren. Wesentlich schlechter sieht es allerdings beim 1. FC Nürnberg aus, der nach der 0:2-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden auf den Drittletzten Tabellenplatz abgerutscht ist.

fr, dpa

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