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Flirt bahnt sich an zwischen TSV Altenberg und DJK Oberasbach

Markus Gerstner will als neuer TSV-Vorsitzender auf den Lokalrivalen zugehen - 26.11.2020 12:43 Uhr

Markus Gerstner ist seit 2017 im Stadtrat Oberasbachs.

25.11.2020 © Foto: Thomas Scherer


Vielleicht liegt es an seinem Beruf, denn als Vertriebsingenieur eines Nürnberger Anlagenbauers muss er mit Druck umgehen. Zudem mache es sein Vorstandsteam leicht. Gerstner trat mit 14 der Basketballabteilung bei und macht sich als Spieler, Trainer und Schiedsrichter nützlich, organisierte Turniere und kümmerte sich um die Hallenbelegung.


TSV Altenberg hat eine eSport-Mannschaft


Bis Peter Heinl ist als sein Nachfolger als Vorsitzender. Der SPDler kennt den CSUler Gerstner aus dem Stadtrat und zog sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Der neue Koch, der auch im Kultur-, Sport- und Sozialausschuss sitzt, hat sich flugs eine Agenda zurechtgelegt, die er ab abarbeiten.

Noch kein Mitgliederschwund

Vom Mitgliederschwund wegen der Pandemie ist der Größte Verein Oberasbachs noch verschont geblieben, doch die Wahrheit wird wohl erst zum Jahreswechsel ans Licht kommen, vermutet Gerstner.

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Der FSJler im TSV hat die Aufgabe, das Training verschiedener Mannschaften online via "Zoom" zu ermöglichen. "Das erste Feedback ist gar nicht so verkehrt", berichtet Gerstner. Sorgen bereite aber die Sportgaststätte, "wir überlegen, wie wir dem Wirt unter den Armengreifen".


Jede Menge Arbeit für den Vorstand der DJK Oberasbach


Gleichzeitig wolle er im Stadtrat auf acht, "das der geplante Bau der Sporthalle und die Weiterentwicklung des Hans-Reif-Sportzentrums nicht eingespart wird". Noch hat er längst nicht jede Abteilung seinen Antrittsbesuch abgestattet, "um herauszufinden, war man machen kann".

Lokalrivalität wie zwischen Club und Fürth

Seine wagemutigste Vision ist eine Zusammenarbeit mit der DJK. "Ich muss aber acht geben, das man niemanden verprellt. Denn bei uns gibt es eine Lokalrivalität wie zwischen Club und Fürth." Man dürfe das ja nicht zu schnell angehen, weiß er als inerder Altenberger.

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Aber er verstehe sich gut mit Ewald Trost, dem Vorsitzenden der DJK, und ist auf der Suche nach Synergieeffekten, zunächst im Fußball: eine gemeinsame Jugendmannschaft oder ein Turnier, für den Mann Sponsoren ansprechen kann, schwebt ihm vor. "Es gibt schon viele, die so etwas positiv sehen. Es soll ein Anfang sein, um eine Annäherung zu schaffen."

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